Chronik

Es war einmal… Das Schuljahr 2015/2016

 

Erste Aufführung der UG- und MG-Chöre – 27. Mai 2016

Philharmoniker zu Besuch an unserer Schule – 3. Mai 2016

Autorin: Patricia Reinsch

Musikunterricht einmal ganz anders konnten die Kinder unserer Untergruppen am 3. Mai erleben, als sich Musiker der Jenaer Philharmonie zu einem musikalischen Besuch an unserer Schule einfanden.

Mit viel Holz rückte das Streichquintett in unserem Musikraum an.

Es verbreitete schöne Klänge und die Musiker brachten uns mit spannenden Erzählungen darüber, wie aus so einem Stück Holz klangvolle Töne entstehen können und mit Erzählungen über ihren Alltag als Berufsmusiker, zum Staunen.

Ganz aus der Nähe konnte man auf der Haut spüren, welch starker Luftzug entsteht, wenn man die riesigen Seiten eines Kontrabasses zum Schwingen bringt.

Gespannt sind wir nun auf ein großes Konzert mit all den 70 Kollegen der Orchestermusiker im Volkshaus.

Welttag des Buches – 23. April 2016

Die 4. Klassen fuhren gemeinsam ins Stadtzentrum, besuchten eine Buchhandlung und befanden sich bald „Im Bann des Tornados“.

Jugend trainiert für Olympia – Fußballturnier am 21. April 2016

Im Rahmen der Stadtfinals Jena für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Jungs der Jahrgänge 2002-2004 unsere Schule in der Sportart Fußball vertreten. Unsere 16-köpfige Mannschaft hat einen glorreichen Sieg erzielen können, musste sich ansonsten aber der starken Konkurrenz geschlagen geben. Am Ende gab es Platz 5 im Starterfeld. Dennoch – das Wetter war super! Sport frei.

Musikfeier, 18. März 2016

Ohne Worte, 17. März 2016

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„Eine bunte, weite Welt für alle“ – 2. Projektwoche an der Kaleidoskop-Schule

Autorin: Elisa Rudolph

 

Ob japanisches Sushi, isländischer Schokokuchen, jamaikanische Cocktails oder brasilianische Käsebällchen – anlässlich der Projektwoche vom 4. bis 11. März 2016 war die Welt zu Gast an unserer Schule. Gemäß dem von den Gruppensprechern ausgehandelten Motto „Eine bunte, weite Welt für alle“ richtete sich unser Blick in dieser Woche auf eine bunte Auswahl von Ländern aller Kontinente, die Raum an Raum Platz in unserem Schul-Kaleidoskop fanden. In insgesamt 21 eigenständigen Ländergruppen arbeiteten jeweils 10-15 Schüler zusammen, die sich zuvor mit einer selbstverfassten Bewerbung für ihre bevorzugten Ländergruppen beworben hatten. Es entstanden völlig neue Gruppenkonstellationen, Schüler der Unter-, Mittel- und Obergruppen arbeiteten gemeinschaftlich zusammen.

Während den meisten Gruppen ein Lehrerpate beratend zur Seite stand, wurden einige Gruppen ausschließlich von Schülerteams geleitet, die dafür ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Organisations- und Kommunikationstalent aufbringen mussten. Die Projektwoche bot die Gelegenheit, den routinierten Schulalltag hinter sich zu lassen, in andere Rollen zu schlüpfen und das eigene Leben im bunten Treiben der weiten Welt gespiegelt zu bekommen.

Die Schüler arbeiteten vielfältige Art und Weise und unter Einbezug aller Sinne. Inhaltliche Recherchen und Dokumentationen wechselten sich ab mit kreativem Schreiben, Basteln und Bauen, Malen, Tanzen, Singen, Musizieren und nicht zuletzt Kochen und Backen. Beispielsweise entstanden in der ausschließlich schülergeleiteten Ägypten-Gruppe neben anschaulichen Plakaten auch selbstgebastelte Pyramiden und ein Hieroglyphenführer. Die Island-Gruppe widmete sich dem kreativen Schreiben blutrünstiger Sagen und baute einen backpulverspuckenden Vulkan nach. Auch in der Peru-Gruppe, der Niederlande-Gruppe und der Brasilien-Gruppe wurde fleißig gebaut: Dort entstanden eine Nachbildung des peruanischen Bergdorfs Macha Picchu, ein typisch niederländischer Deich aus Naturmaterialien sowie ein Modell eines brasilianischen Stadions aus Pappmaschee.

Musisch-tänzerisch betätigten sich insbesondere die Schüler der Südkorea-Gruppe, die eine Choreografie einer bekannten südkoreanischen Musikgruppe einstudierten. Die Nicaragua-Gruppe, unterstützt von einem Peruaner und einer Nica, beschäftigte sich mit der traditionellen Volksmusik des Landes, ebenso wie die Afrika-Gruppe, die eigene Trommeln bastelte und auf ihnen gemeinsam musizierte. Die Jamaica-Gruppe erstellte sogar eine Tonaufnahme des Bob Marley-Klassikers „Bad Boys“.

Auch in kulinarischer Hinsicht machte die Projektwoche Lust, einige Nationalgerichte in der schuleigenen Küche nachzukochen. So verwöhnte sich die Ägypten-Gruppe mit der arabischen Süßspeise Basbousa, die Japan-Gruppe rollte selber Sushi und die USA-Gruppe stellte Hot Dogs, Cupcakes und Popcorn her. Bei der Syrien-Gruppe gab es zudem landestypische Gewürze, Früchte und Pflanzen zu entdecken. Die Frankreich-Gruppe belohnte ihre Arbeit am Freitag mit einem großen französischen Frühstück aus selbstgemachten Crêpes und Croissants.

Neben den 21 Ländergruppen arbeiteten Schüler und Lehrer in vier weiteren Gruppen kreativ zusammen. Eine Werken-Gruppe bastelte eine Weltkarte aus Mosaiksteinen und erstellte Länderflaggen aus bunten Papiermosaiken. Die „Gruppe der Erinnerungen“ befragte geladene Gäste aus aller Welt zu ihren Erinnerungen an ihr Heimatland und bekam so einen ganz persönlichen, teilweise emotionalen Einblick in die Sitten und Gebräuche des jeweiligen Landes. Die Stammgruppe der Tiger setzte ihre Proben am Theaterstück „Tom Sawyer“ fort, welches am letzten Tag der Projektwoche vor allen Schülern und Lehrern im Kubus aufgeführt wurde. Nicht zuletzt arbeitete die Dokumentationsgruppe fleißig daran, das Geschehen während der Projektwoche in Wort, Bild und Ton festzuhalten.

Die Projektwoche gipfelte im Frühlingsfest am Donnerstag, welches Schülern, Eltern und Lehrern einen Einblick in den Arbeitsprozess der Woche ermöglichte und die entstandenen Produkte präsentierte.

Inga, 1. Klasse (Pferde)

Inga, 1. Klasse (Pferde)

Anna, 2. Klasse (Pferde)

Anna, 2. Klasse (Pferde)

Kari, 3. Klasse (Pferde)

Kari, 3. Klasse (Pferde)

Lasst uns froh und munter sein – Der letzte Schultag 22. Dezember 2015

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4. Vorlesetag an der Kaleidoskop, 20. November 2015

Autorin: Sandra Schwabe
Es trafen sich „Nils Holgerson“, „Ida Öhrchen“, „Zackarina und der Sandwolf“ sowie „Nick Nase“ in der „Glücksbäckerei“. Dort fragte sie „Räuber Grabsch“: „Gibt’s Probleme?“. Die „5 Freunde“ kümmerten sich nicht weiter drum und begaben sich lieber in die „Wildnis“ auf eine „Wilde Reise durch die Nacht“. Ihre „Jagd nach dem Leuchtkristall“ nahm zum Glück kein „Schlimmes Ende“. Sie trafen auf „Doctor Proctor im Goldrausch“, „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ und erlebten „Groteske Geschichten“. Alles war so „Anders“. Im „Funklerwald“ angekommen, erfuhren sie „Die Spiderwick-Geheimnisse“ und etwas über „Bob und wie er die Welt sieht“. Er ließ sie wissen: „Mich hat man vergessen“, „Gespenstermädchen sind grün“ und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter.“ So blieb ihnen nichts anderes, als all ihre Hoffnungen auf die „Helden des Olymp“ zu setzen: „Prometheus“, „Harry Potter“, „Superwurm Sternenschweif“, „Rüssel und Hase“ und „Die Wawuschels.“ Wie die Geschichte ausging, das können Sie nachlesen in den „Känguruh-Chroniken“.

Fortsetzung folgt ganz sicher im nächsten Schuljahr!

Hochsprungfeier am 13. November 2015
Autor: Robert Flämmich

Bei phänomenaler Kulisse haben sich unsere Hochspringer wieder den aufgelegten Höhen gestellt und dabei sensationelle Ergebnisse erzielen können. Dabei traten jeweils Jungs und Mädels der Klassenstufen 4/5 in einer Wertung gegeneinander an sowie die 6/7 und letztlich die 8/9. Getragen von der Begeisterung der Zuschauer und der Musik im Hintergrund war es ein tolles Erlebnis. Allen voran holte sich Tim (wie schon letztes Jahr!) den Sieg im Finale der großen Schüler und setzte sich somit die Hochsprungkrone auf … Glückwunsch dazu!
Die Schüler unter so viel Eifer sportlich agieren zu sehen war spitze – weiter so und Sport frei!

Ergebnisse vom Hochsprungwettbewerb 2015

Lasst uns BUNT sein!

Herbstfest und Tag der offenen Tür, 24. Oktober 2015

Bilder: Kaleidoskop Schule und Stephan Preißler

Herbstcross, 22. Oktober 2015

Autorin: Bianca Hoffmann

Wie jedes Jahr, fand auch in diesem Jahr im Oktober der Herbstcrosslauf aller Jenaer Schulen und Kindergärten statt.
Mit 50 willigen Läufern der Kaleidoskopschule machten wir uns auf den Weg zum Sportforum. Je nach Altersklasse mussten Strecken von 600 m bis 1800 m überwunden werden. Eine Neuerung war der abschließende „Jedermannslauf“, bei dem alle Schüler und Schülerinnen ab Jahrgang 2003 gemeinsam starteten. Die Aufregung vor den Starts konnte man deutlich spüren. Umso glücklicher waren die Kaleidoskopler dann nach ihren Läufen.
Besonders hervorzuheben sind folgende Platzierungen:
Anna Müller (6.), Alfred Franz (6.), Theresa Müller (1.), Samuel Mirzakhanja (8.), Runa Schmidt (4.), Albuin Liebert (5.), Konrad Völkel (8.), Vanessa Müller (6.), Johanna Emmerich (5.; 2. ihrer Altersklasse) und Leon Hoth (13. à 6. seiner Altersklasse). Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Dank an all unsere Teilnehmer.

Familienwanderung der Murmeltiere September 2015

Autorin: Katrin Meakin

Die Idee zur Familienwanderung wurde beim ersten Elternabend des Schuljahres geboren. Zwei mögliche Termine im September und ein Wanderziel, der Waldspielplatz im Zeitzgrund zwischen Hermsdorf und Stadtroda, wurden noch am selben Abend gefunden. Eine Rundmail und Einladungen in die Postmappen brachten schließlich dreizehn der achtzehn Murmeltiere mit Eltern, Geschwistern und Großeltern sowie die Stammgruppenleiterin mit ihrem Anhang auf den Weg in den Zeitzgrund. Einige Familien reisten mit dem Zug aus Jena an. Der Halteknopf wurde rechtzeitig betätigt, so dass die Regionalbahn aus Jena auch am Bedarfshalt „Papiermühle“ stoppte. Nach der ersten kurzen Wanderstrecke trafen die Zugfahrer auf dem Parkplatz vor der Gaststätte „Janismühle“ auf die restlichen Wanderer, die per Auto anreisten.
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Stürmisch begrüßt wurden Kinder und Erwachsene von den beiden Hängebauchschweinen Max und Moritz.Gegen 10:30 Uhr wanderte die über 40 Personen zählende Gesellschaft bei herrlichem Sonnenschein am wunderschönen Zeitzbach entlang in Richtung Hermsdorf. Bei einem kleinen Zwischenstopp am Wegrand wurde ein Apfelbaum geplündert.
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Endlich am Ziel: Der Waldspielplatz lud zum Gruppenschaukeln, Klettern, Balancieren, Ausruhen und Plaudern ein. Der Rückweg in die „Janismühle“ ging schneller als gedacht. Alle waren hungrig und es warteten Würste und Kartoffelsalat auf die Gäste. Der Spielplatz der Gaststätte wurde mit viel Energie bespielt, während die Erwachsenen die Reste des Wanderbufetts plünderten. Gegen 13:30 Uhr ging es zurück zum nahen Bahnhof bzw. mit dem Auto in die Stadt. Der schöne Ausflug ging mit einem Regenschauer zuende. Aber alle Murmeltiere und ihre Familien sind sich einig: Nächstes Jahr wandern wir wieder!

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Spendenaktion

Autorin: Hannah Peuker (9. Klasse, Puma)

Anlässlich des Themas in unserer ersten Schulwoche „Flüchtlinge – ja bitte, aber nicht bei uns?!“ hatten einige Schüler der Puma-Gruppe zu einer Spendenaktion für Kindergarten- und Schulkinder aus Flüchtlingsgebieten aufgerufen. Gesucht wurden Schulranzen, Federmappen, Stifte, Sportbeutel und Matschanzüge. Diese Sachen wurden im ehemaligen Delfinraum zusammentragen und anschließend Frau Romahn von der Gemeinschaftsunterkunft in der Emil-Wölk-Straße überreicht.

Die ganze Aktion war ein riesiger Erfolg. Mehrere Kisten und Schulranzen konnten gefüllt und der glücklichen Frau Romahn übergeben werden. Wir danken ganz herzlich allen Unterstützern dieser Spendenaktion!!!

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„Flüchtlinge – ja bitte, aber nicht bei uns?“

Autorin: Hannah Peuker (9. Klasse, Puma)

Die erste Woche der Schule ist geschafft und viele neue Eindrücke für unsere Schulanfänger und alten Hasen. Neue Gruppenkonstellationen und alte Gesichter sind uns in der ersten Woche entgegenkommen. Doch gleich zu Anfang des jungen Schuljahres haben die Obergruppen sich ein ernstes Thema zu Herzen genommen. „Flüchtlinge – ja bitte, aber nicht bei uns?“ hieß das erste Projekt für uns – ein aktuelles Thema, das die ganzen Ferien hoch und runter in allen möglichen Medien lief und viele Fragen und vor allem Vorurteile aufgeworfen hat. Dem wollten wir auf den Grund gehen.

Gleich am Dienstag suchten sich alle Schüler verschiedene Themengebiete – z.B. haben sie recherchiert, wo die Flüchtlinge überhaupt herkommen oder welche gesetzlichen Rahmenbedingungen das Asylrecht bietet. Mittwoch war der Höhepunkt für die meisten. Im ersten Block teilten wir die Gruppen und sahen jeweils zwei verschiedene Filme, die das Leben von Flüchtlingen auf der Flucht beschreiben. In der Auswertung am Donnerstag in der Klassen haben wir besprochen und festgestellt, dass der lange Prozess des Wartens, des Hoffens und die Angst vor der Abschiebung uns selbst in eine Art Simulation versetzt hat. „Es war eben kein typischer Hollywoodstreifen“, das haben wir auch nach dem Film sehr deutlich festgestellt, nichts davon sieht gekünstelt aus, es ist die Realität.

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Mit diesen Eindrücken ging es in den zweiten Block, wo das nächste Highlight wartete. Ein afghanischer Flüchtling kam zu Besuch und schilderte seine Erfahrung. Danach durften wir selbst Fragen stellen und waren überrascht, wie gut er Deutsch konnte, trotz seines recht kurzen Aufenthalts hier. Des Weiteren stellte sich ein freiwilliger Helfer von Asyl e. V. zur Verfügung, Vorurteile und exklusive Fragen zu widerlegen und zu beantworten. Dörthe Thiele, Beauftragte für Migration & Integration und der Stadt Jena, und Hassan Siami vom Refugio e.V. für traumatisierte Flüchtlinge, waren ebenfalls sehr interessante Gesprächspartner, die viel über ihre Arbeit berichteten.

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Eine Schüler-Handlungsgruppe setzte sich kritisch mit Vorurteilen auseinander und gestaltete aufklärende und informierende Plakate, eine weitere Gruppe rief zu einer Spendenaktion für Flüchtlingskinder auf.  Dabei werden gebrauchte und ungenutzte Federmappen, Rucksäcke, Stifte, Sportsachen, Brotbüchsen und Matschanzüge für Schul- und Kindergartenkinder gesucht, die den Kindern aus Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt werden. Die Spendenaktion läuft noch bis zum 9.9.2015. Alle Spenden können im ehemaligen Delfinraum/jetzt Bibliothek abgegeben werden.
Der Donnerstag war für die Vorträge der erarbeiteten Themen am Dienstag und Mittwoch gedacht und die Auswertung der Filme. So konnten wir sehen, was unsere Mitschüler die letzten Tage erarbeitet hatten. Von Tagebucheinträgen, über Plakate, Info-Flyer oder Essays war alles dabei und man konnte staunen, wie sich einige Meinungen über die Woche verändert hatten.
Da war der Freitag ein schöner Ausklang der Woche – ein Rundgang in den anderen Stammgruppenräumen ließ uns einen kurzen Blick auf die Ergebnisse der anderen Gruppen werfen. Abschließend wurde die Woche reflektiert und die Schüler konnten ihre eigene Haltung nach dieser Woche schildern.
(Hannah Peuker, Pumas)

 

 

Es war einmal … Das Schuljahr 2014/2015

Sport-Spiel-Spaßfest am 1. Juni 2015

 

Auswertung Basketball und Fußball 1_6_15

 

 

Partielle Sonnenfinsternis am 20. März 2015

 

Die Aufregung war groß, als sich Dämmerlicht über die Kaleidoskop Schule legte. Viele Kinder hatten besondere Brillen dabei, einige Fernrohre gebastelt, Herr Bödefeld stand mit einem Teleskop und präparierten Ferngläsern auf dem Hof bereits und in der Hofpause empfingen alle Smartboards den Livestream vom astronomischen Ereignis. Wir waren dabei!

 

 

Schach-AG stellt sich zum ersten Mal der Konkurrenz

 

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Skitour 2015

Autorin: Jette Kleiner (Leguane, 6. Jg.)

Wir waren ab dem 16.02.2015 für eine Woche im Skilager. Unsere Unterkunft war in Steinach die Fellbergbaude. Dieses Haus lag mitten im Wald auf einer Lichtung.

Auf 30cm bis 1m Schnee starteten wir am Dienstag die erste kleine Skilanglauf-Tour. Am Abend rodelten wir einen steilen Berg hinunter. Einen Tag danach erledigten wir wieder eine, diesmal etwas längere Tour und kamen am Nachmittag müde und schlapp in unsere Unterkunft. Eine 23km lange Skitour führte uns am Donnerstag durch Wald und Wiese. Das Wetter an diesem Tag war eisig und kalt. In unserer Unterkunft angekommen, ließen wir unseren letzten Abend mit einem Film ausklingen. Freitag früh packten wir unsere Sachen und stiegen in die Autos ein. Wir fuhren ungefähr 2 Stunden nach Jena.

Woran ich mich noch gut erinnern kann ist: In der Nacht zum Dienstag haben die Mädels aus meinem Zimmer und ich nur 3-4 Stunden geschlafen, weil wir vor unserem Zimmer eine sehr laute Uhr hatten, die jede halbe Stunde immer „Dong, Dong,…“ schlug und wir deshalb nicht gut schlafen konnten. Ich kann mich auch noch gut an unser Zimmer erinnern: Es sah aus als ob eine Bombe eingeschlagen hätte.

Das Skilager war schön!

Bilder der Skitouren der 6er (16.2.-20.2.2015)

und der 7er (23.2.-27.2.2015)

 

Fasching 2015 … war bei uns so:

 

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Vorlesewettbewerb im Volkshaus – Diana und Friedrich sind dabei!   

Autorin: Lena Poggel (Jaguare)

Am Dienstag, den 17.2.2015, waren die sechsten Klassen unserer Schule beim Vorlesewettbewerb im Volkshaus neben der Ernst-Abbe-Bücherei in Jena. Also alle die, die nicht mit zur Skitour gefahren sind. Aus unserer Schule haben Diana Teschner und Friedrich Wald teilgenommen und behaupteten sich gegen die besten 13 Vorleserinnen und Vorleser aus ganz Jena. Patricia, Anna, Josi, Benni, Friedrich Wisch und ich – samt Frau Franke haben die beiden dabei unterstützt und angefeuert. Es war ein sehr interessanter Wettbewerb, jeder Vorleser las einen bekannten und einen unbekannten Text vor. Die Jury bestand aus zwei Erwachsenen und der Gewinnerin des Wettbewerbs vom letzten Jahr. Leider hat keiner aus unserer Schule gewonnen, aber trotzdem geht ein großes Lob an die beiden! Sie haben wirklich toll gelesen! Gewonnen hat ein Mädchen namens Saskia Williams vom Christlichen Gymnasium. Nach dem Wettbewerb ging es wieder in die Schule zurück – bis auf Friedrich Wald, er ist nach dem Wettbewerb sofort zum Skifahren gefahren, um noch die restlichen Tage der Woche dort zu bleiben. Der Vorlesewettbewerb war ein sehr schönes Erlebnis, das allen Spaß gemacht hat.

 

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Weihnachtsmusical 2014

„Der zerstreute Weihnachtsmann“

 

 

 

100 Jahre Erster Weltkrieg – Exkursion zur Ausstellung „Heimatfront“

Autorin: Hannah-Charlotte Peuker (Pumas)

 

Zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges haben die Pumas das Obergruppen-Projekt „Krieg & Frieden“. Passend dazu heißt unser Hauptthema „Erster Weltkrieg“. Um sich verschiedene Unterthemen anzueignen, hat die Gruppe am 14. November eine Exkursion in das Stadtmuseum Jena zur Ausstellung „Heimatfront“ unternommen. Sie zeigt Jena während des Krieges. Dort konnten die Schüler und Lehrer zu verschiedenen Themen arbeiten, wie z.B. Lazarette oder Frauen im Krieg. Diese wurden anschließend innerhalb der Obergruppe vorgestellt. Zuletzt hatte jeder eine Kleinigkeit für ein Paket an das Flüchtlingsheim in Eisenberg mitgebracht. Das zeigt uns, dass es auch noch heute Krieg gibt und wir unser Bestes tun sollten, um den Menschen, die aus Krisengebieten kommen, zu helfen. Insgesamt war die Ausstellung sehr informativ und sehenswert.

 

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3. Vorlesetag und Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen

21.11.2014

 

Bei den Vorleseangeboten herrschte eine wunderschöne Atmosphäre, große Aufmerksamkeit und auch Verständnis, wenn der ein oder andere Vorleser noch nicht so geübt war. Viele Schüler nahmen nach eigenen Angaben Leseanregungen mit oder nannten zumindest eine ganze Reihe von Titeln, die sie gern selbst lesen wollen bzw. sich zu Weihnachten wünschen. So muss es sein!

Auf die Erstklässler wartete eine besondere Überraschung. Frau Erfurth von der Ernst-Abbe-Bibliothek kam zu Besuch, las den Kindern eine spannende Geschichte vor und hatte zudem für jeden Leseanfänger ein Buchgeschenk dabei. Vielen Dank dafür!

 

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Frau Erfurth von der Ernst-Abbe-Bibliothek liest den Erstklässlern vor.

Während der Feier in den Mittelgruppen unterzeichnete die Ernst-Abbe-Bibliothek vertreten durch Frau Dr. Kasper und Frau Galle erneut einen Kooperationsvertrag mit unserer Schule. So können die Schüler der Schule weiterhin die thematischen Bücherkisten der Abbe-Bibliothek nutzen, die Möglichkeiten einer Bibliothek und das Arbeiten und Forschen vor Ort erkunden.

 

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Frau Dr. Kasper und Herr Sühnel erneuern die Kooperationsvertrag.

Den schulinternen Lesewettbewerb der 6. Klassen konnte Friedrich Wald für sich entscheiden (Herzlichen Glückwunsch!) mit einem Auszug aus Mark Twains Tom Sawyer, in dem es um einen Schulleiter geht, der für viel Spaß sorgt, weil ihm während einer Ansprache mittels einer von der Decke heruntergelassenen Katze die Perücke geklaut wird. Zuvor hatte man ihm heimlich die Glatze vergoldet. Auf was Kinder so kommen! Wer wissen will, wie das im Einzelnen war, der lese selbst…

 

Die beiden Finalisten: Georg Missale (links) und Friedrich Wald (rechts)
Die beiden Finalisten: Georg Missale (links) und Friedrich Wald (rechts)

 

 

 

Wettkampfatmosphäre auf ganz hohem Niveau   14.11.2014

Autor: Marcus Basler

 

Bereits zum zweiten Mal war die Hochsprungfeier ein ganz und gar gelungener Wochenabschluss und sportlicher Höhepunkt an unserer Schule. Der Wettkampf wurde getragen durch ein emotional sehr unterstützendes Publikum und Sportler, die bei aller Fairness um jeden Zentimeter kämpften. Bemerkenswert anzusehen war der respektvolle Umgang mit allen Springern, auch wenn nicht jeder zur Leistungsspitze seines Jahrgangs gehörte.

Ganz und gar aus dem Häuschen gerieten die Zuschauer bei dem spannenden Wettkampf zwischen Tim und Geronimo aus dem achten Jahrgang. Da herrschte in der übervollen Halle einerseits absolute Stille, wenn sie vom Springer eingefordert wurde, und andererseits lautstarker Jubel und freudiges in den Armen liegen, wenn die altersschwache Latte ihre Lage behielt.

 

Die Hochsprungfeier wurde ihrem Namen voll gerecht. Die Sportler sind hoch gesprungen und wurden dafür gebührend gefeiert.

 

PS: Die Latte ist nun im verdienten Ruhestand. Eine junge, makellose Nachfolgerin trat heute, den 17.11., ihren Dienst an

 

 

English Olympics 2014

author: Sandra Schwabe

 

For the second time, three students of year 7 of the Kaleidoskop school took up the challenge of participating in the English Olympics. In this annual competition students of Real-, Gesamt- and Gemeinschaftsschulen compete to find the most talented learners of English in Jena and the Saale-Holzland-Kreis. This year 42 students of 14 schools took part. We are really proud to announce that our team, that is Mathilda Völkel, Pauline Schubert and Jesse James Herold, came fouth place in a really tough team competition (a dialogue). Above that, Jesse came seventh in the individual placing. Well done you three, you definitely deserved your ice-cream!

 

 

„Handgemacht…“

Herbstfest und Tag der offenen Tür am 25.10.2014

Autor: Michael Sühnel

 

Kürbisse schnitzen, Apfelsaft pressen, Traumfänger gestalten, Linoldrucke anfertigen, Samenbomben kneten, Loombänder knüpfen, Kaleidoskope bauen, am Glücksrad drehen, … – unter dem Motto „Handgemacht“ verwandelte sich die Kaleidoskop-Schule an ihrem diesjährigen Herbstfest in einen Jahrmarkt der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Eltern-Pädagogenband spielte unplugged, die Café-Bar lud zum Verweilen ein und die zahlreichen Gäste konnten sich bei Hausführungen einen umfassenden Eindruck von der Schule verschaffen. Ein DANKESCHÖN geht an die vielen Kaleidoskop-Familien, die sich in die Gestaltung des Tages mit großem Engagement eingebracht haben. Es war ein wunderschöner, entspannter und abwechslungsreicher Nachmittag, der stimmungsvoll am Lagerfeuer im Naturerlebnisgarten ausklang.

 

 

Herbstcross   23.10.2014

Autor: Marcus Basler

 

Wieder erfreulich stark vertreten war die Kaleidoskopschule beim Herbstcross. Mitlaufen durften alle Schülerinnen, die es sich zutrauten. Die Devise war deshalb, den eigenen Lauf ins Ziel zu bringen und erst danach auf die Platzierung zu schauen. In der Bildergalerie sind die stolzen Urkundenbesitzer aus den Untergruppen zu sehen.

 

 

 

Die Pferde beim ASB

Das Berufe- / Handwerk-Projekt in den Untergruppen

 

Autoren: Kinder der Pferdegruppe

 

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Philharmoniker zu Besuch

20. Oktober 2014

 

Autor: Patricia Reinsch

 

Ganz seltene und besondere Klänge erfüllten am vergangenen Donnerstag unseren Musikraum. Im Rahmen des Musikunterrichtes der Untergruppenkinder besuchten uns die Musiker des Holzbläserquintettes der Jenaer Philharmonie.

Die Schüler erlebten Musik zum Greifen nah und das Temperament der Musiker aus Fleisch und Blut. Einfühlsam und humorvoll brachte jeder einzelne Musiker den Schülern sein Instrument und dessen Besonderheiten näher.
Der Fagottist „trudelte“ das Rohr seines Instrumentes auf und bewies den Kindern somit, dass eine Piccoloflöte achtmal in das Rohr seines Instrumentes passen würde. Die Hornistin zeigte, dass sie auch einem echten Tierhorn Töne entlocken kann und die Querflötistin brachte die Kinder zum Staunen mit zauberhaften Tönen, die sie auf einer Flasche blies. Der Oboist war überrascht, dass die Kinder den Namen seines Instrumentes kannten, obwohl es doch so oft und zum Leid des Oboisten mit der Klarinette verwechselt wird.

Auch konnten die Kinder erleben, was passieren würde, wenn die Musiker einmal  ihre Instrumente nicht aufeinander abstimmen würden. Auf all die vielen Fragen der Kinder gaben die Musiker offen und kindgerecht Antwort.

Die Kinder waren von der ersten bis zur letzten Minute gebannt, und die Musiker fasziniert von der unglaublichen Aufmerksamkeit und ihrem großen Interesse.

 

Exkursion der Jaguare und Leguane
in das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar

 

Autor: Robert Flämmich

Im Rahmen des Projektunterrichts begaben sich die Jaguare und die Leguane am vergangenen Freitag nach Weimar, um mehr über das Leben unserer Vorfahren zu erkunden. Doch der Museumsbesuch war kein reines Betrachten von Ausstellungsstücken in Glasvitrinen – die Kinder waren angehalten in Zweiergruppen Forscheraufträge zu erfüllen. So haben gruppenübergreifend je ein „Leguan“ und ein „Jaguar“ gemeinsam versucht herauszufinden, welche Werkzeuge in der Steinzeit verwendet wurden, wie diese beschaffen waren und mit welcher Technik gearbeitet wurde. Ebenso galt es zu ergründen, wie die Toten bestattet wurden und warum es Grabbeigaben gab. Alles in allem ein spannender Tag.

 

 

 

Es war einmal … Das Schuljahr 2013/2014

 

Die Adler und die Jaguare schnürten die Wanderstiefel

20. Juni 2014

(Autor: Robert Flämmich)

 

Die Kleinen waren gespannt auf die Großen und die Großen auf die Kleinen – schließlich wachsen die Untergruppen-Adler später einmal hoch zu den Mittelgruppen-Jaguaren! Deshalb wollte man schon einmal etwas schnuppern und sich gegenseitig abtasten … und das im natürlichen Lebensraum der Adler und Jaguare: in der freien Wildbahn. Also navigierten die spurensucherprobten Großen die Jüngeren über die Kernberge. Zwischenstationen waren die Sommerlinde, der Fürstenbrunnen und das Steinkreuz. Ziel des Tages war das Ostbad. Und trotz wechselhaften Wetters zeigten die Kleinen den Großen, dass sie richtig hart im Nehmen sind und präsentierten gekonnte Rutschmanöver. Es war ein gelungenes Kennenlernen der Raubtiere und ein schöner Tag in der Jenaer Natur.

 

 

 

Exkursion der Mittelgruppen auf die Funkenburg nach Westgreußen

(Autor: Robert Flämmich)

Im Rahmen des Stammkurs-Unterrichts waren unsere Mittelgruppenschüler am 18. Juni unterwegs auf den Spuren der Germanen. In der archäologischen Freilichtanlage „Funkenburg“ konnten sie das alltägliche Leben vor über 2000 Jahren nachempfinden: Was haben die Germanen gegessen, welche Kenntnisse hatten sie über die Wirkung spezieller Heilkräfte von Pflanzen, was trugen sie als Kleidung und wie wurde diese hergestellt, welche Arbeitsgeräte kannte man damals schon? Nach einer Führung durch das Gelände konnten die Schüler auf eigene Faust noch einmal losziehen. Später wurde dann Brot gebacken, wurden Brettchen gewebt und kleine Fischernetze geflochten. Das Wetter war hold und so wurde es nicht nur ein informativer, sondern richtig schöner Ausflug.

1. Sport-Spiel-Spaßfest

28. Mai 2014

(Autor: Robert Flämmich)

 

Am 28. Mai haben sich unsere kleinen und großen Schüler in sportiven Wettkämpfen gemessen. Dabei ging es bei unseren jüngeren Schülern aus den Untergruppen darum, den Pokal für die beste Zweifelderballmannschaft zu erkämpfen. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“. Aber damit nicht genug der Strapazen: Es wurde gleich mit zwei Bällen gespielt, so dass man jederzeit hellwach und aufmerksam sein musste, um nicht Gefahr zu laufen, getroffen zu werden. Nur gut, dass jeder Mannschaft auch eine Matte als „bewegliches Schutzschild“ zur Verfügung stand. Nach spannenden Spielen setzte sich die Stammgruppe der DELPHINE durch und gewann hauchdünn vor den MURMELTIEREN, gefolgt von den PFERDEN und den ADLERN – Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Großen kämpften beim Basketballturnier um den Wanderpokal der „Kaleidoskop-Korbjäger“. Neben den Mittelgruppen und unserer Obergruppe stellte auch das Lehrerkollegium eine Mannschaft auf. Gespielt wurde gemischt Jungs/Mädchen, wobei Treffer der Mädels doppelt gezählt wurden. Alle Athleten rechneten mit einem haushohen Sieg unserer NEBELPARDER aus der Obergruppe – doch weit gefehlt! Die Lehrermannschaft (die zuvor still und heimlich im Trainingslager harte Einheiten geschoben hat, um für dieses Turnier fit zu werden) triumphierte…verlustpunktfrei…sensationell. Die NEBELPARDER belegten hinter den „Korbjägern“ Platz zwei, dicht gefolgt von den JAGUAREN, dahinter platzierten sich die TIGER sowie die POLARDRACHEN.

Doch neben Respekt und Hochachtung gab es an diesem Tag noch einen weiteren Pokal zu gewinnen…beim Fußballturnier. Abermals duellierten sich hier die Mittelgruppen, die  Obergruppe sowie die Lehrerschaft. Leicht favorisiert machten sich die POLARDRACHEN berechtigte Hoffnungen auf den Wanderpokal der „Kaleidoskop-Wadenbeißer“. Doch im Vergleich mit den Pädagogen unterlagen sie knapp mit 0:2. Somit erreichte am Ende ganz unerwartet die Mannschaft der LEHRER erneut den Platz an der Sonne. Die POLARDRACHEN sicherten sich den Silberplatz, dicht gefolgt von den JAGUAREN. Platz vier erkämpften sich die TIGER und unsere Obergruppe belegte überraschend den letzten Platz.

Nun haben alle Schüler aus Mittel- und Obergruppenbereich ein klares Ziel vor Augen: die LEHRER nächstes Mal vom Thron zu stoßen…beim Basketball und beim Fußball.

Festzuhalten bleibt aber: Es war eine super Stimmung in der Sporthalle und es wurde dem Publikum ganz großer Sport geboten!!!

 

 

 

Bitte recht sparsam – 1. Schulenergietag

23. Mai 2014

 

 

 

Von null auf zwei und drei!

7-er Mädchen starten bei der Englischolympiade durch

Autor: Sandra Schwabe

 

Zum ersten Mal gibt es im Schuljahr 2013/14 einen siebenten Jahrgang an der Kaleidoskop-Schule und folglich konnten wir zum ersten Mal an der alljährlichen Englischolympiade für Regel-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen in Jena und im Saale-Holzland-Kreis teilnehmen, die bereits zum 13. Mal ausgerichtet wurde.

Anita, Swantje und Wedeke von den Nebelpardern wagten es, ihr Wissen um die englische Sprache und ihr Vermögen, diese aktiv zu verwenden, mit den Schülern elf weiterer Schulen zu messen. Die individuelle Prüfung beinhaltete 60 min Leseverstehen und Schreiben sowie 30 min Hörverstehen. Der zweite Teil war eine Gruppenaufgabe, bei der es galt, innerhalb von 60 min nach deutschen Vorgaben einen Dialog zwischen zwei Touristen und einem Polizisten in London zu erarbeiten, auswendig zu lernen und frei vorzuspielen.

Die Selbsteinschätzung unser Teilnehmerinnen kam einem echt britischen understatement gleich. Sie landeten nicht, wie selbst vermutet, im Mittelfeld, sondern waren ganz vorn dabei. Wedeke Ernst erreichte mit nur einem Punkt Abstand zur Erstplatzierten einen umwerfenden zweiten Platz, Anita Lück folgte mit nur wenig Abstand nach drei Fünftplatzierten auf einem nicht minder respektablen achten Platz.

Besonders stolz können alle drei auf ihre Teamleistung sein. Wiederum mit nur zwei Punkten Abstand zum erstplatzierten Team (Montessori-Schule) und einem Punkt zum zweitplatzierten (Lobdeburg-Schule) gelang Ihnen ein exzellenter dritter Platz. Dass sich die Mädchen trotz der Herausforderungen und kniffligen Aufgaben den Spaß nicht nehmen ließen, davon zeugt die Rückseite ihrer im Rahmen der Teamaufgabe selbstgestalteten London-Map.

 

Very well done, girls! We are very proud of you!

 

 

Frühjahrscrosslauf der Stadt Jena

Autor: Robert Flämmich

Am 15.04. fand auf dem Gelände des Ernst-Abbe-Sportfelds der diesjährige Frühjahrscrosslauf der Jenaer Schulen statt. Unsere Schule wurde durch viele Athleten vertreten und räumte auch richtig ab: Roy Spindler errang in seiner Altersklasse den 1. Platz, Felicia Nicht erkämpfte ebenso den 3.Platz wie auch Albuin Liebert. Hinzu kamen noch viele erfreuliche Platzierungen in sehr großen Starterfeldern – ganz toll. Doch die Ergebnisse sind ja eigentlich nur eine schöne Randnotiz. Viel wichtiger war ja, dass sich so viele Kinder dieser Herausforderung gestellt haben und sich auch von dem stürmischen Wetter nicht haben unterkriegen lassen … dafür gebührt allen Beteiligten großer Respekt! Und Spaß hat es dazu eh allen gemacht … die Bilder sprechen für sich…

Sport frei!

 

 

Ausflug der Untergruppen zur Leuchtenburg

 

Lesen Sie hier einige Eindrücke aus erster Hand.

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Ein Sommernachtstraum – die Jaguare wandeln auf Shakespeares Spuren…

Autor: Robert Flämmich

 

Am 28.03. hat die Jaguargruppe ihr Ergebnis des diesjährigen Theaterprojekts
in der Turnhalle präsentiert…und die Kaleidoskop-Schüler mit auf Reise nach
Athen zu Herzog Theseus und der Amazonenkönigin Hippolyta genommen.
Verzwickte Liebesgeschichten, welche durch die Elfen im Athener Wald maßgeblich
gelenkt wurden, galt es zu entschlüsseln und immer wieder konnte man über die
lustigen Streiche von Puck, den Hofnarr des Elfenkönigs Oberon, lachen. Nur gut, dass im wahren Leben keine Zauberblumen existieren, die ein solches Kuddelmuddel zwischen den Liebenden verursachen!

Die Jaguare bedanken sich für das tolle Publikum und sind selbst gespannt auf
die nächste Theateraufführung, bei der wir wieder als Zuschauer agieren!

 

Jaguare nach dem Theater

 

„Kleine Fische“ ganz groß

Autor: Robert Flämmich

Am 17.03.2014 fand die Langstrecken-Schwimmolympiade der Jenaer Grundschulen statt…und unsere Vertretung der 4. Klassenstufe – die „Kleinen Fische“ – hat unter 25 Teilnehmern einen hervorragenden 2. Platz erreicht – Wahnsinn! In 30 Minuten galt es so viele Bahnen (egal in welchem Schwimmstil) wie möglich zu absolvieren. Unsere acht Schwimmer haben unglaubliche 213 Bahnen hinter sich gebracht und sich somit die Silbermedaille erkämpft – herzlichen Glückwunsch und pitschnass!

 

 

 

Hochsprung mit Musik

Autor: Robert Flämmich

 

Am 7. März 2014 fand ein besonderes sportliches Spektakel in unserer Turnhalle statt – von Rhythmen und Melodien beflügelt, sprangen unsere Athleten in luftige Höhen. Dabei wurden sie von einem sensationellen Publikum unterstützt und zu Höchstleistungen angefeuert. Der Wettkampfmodus sah vor, dass jeder Athlet zwei Versuche für die entsprechende Höhe zur Verfügung hatte. Ein spezieller Reiz lag vor allem darin, dass sich in dem Wettkampf Schüler unserer 4. bis 7. Klassenstufe duellierten. Wer nun aber dachte, dass sei von Beginn an ein unfairer Vergleich, der irrte: Die Zuschauer in der Kaleidoskop-Arena peitschten vor allem unsere jüngeren Sportler euphorisch an, so dass bei dem Wettstreit die „Kleinen“ die ganz Großen waren! Insgesamt muss man festhalten, dass die Atmosphäre eine sehr angenehme war: Alle Sportler wurden fair unterstützt, jede Leistung wurde honoriert und durch die Musik waren alle in der Halle guter Dinge. Nun soll natürlich nicht verschwiegen werden, dass sich Oni und Nils aus der Obergruppe gemeinsam auf den Olymp gesprungen haben – das war eine grandiose Leistung Jungs! Aber Platzierungen waren letztlich zweitrangig – die Stimmung war genial und diese soll genau so in Erinnerung bleiben – Sport frei!

 

 

 

Willkommen an der „Thürbedaschule“

6. März 2014

 

Kaleidoskop-Schule  gewinnt Wettbewerb „Dein Thüringen – Deine Zukunft“
2000 Euro Preisgeld des Thüringer Wirtschaftsministeriums gehen an die Lobedaer Jenaplanschule
Die Schüler der 5a der Kaleidoskop Gemeinschaftsschule in Lobeda-West nahmen gestern in Erfurt den 1. Preis für ihren Beitrag zum Wettbewerb „Dein Thüringen. Deine Zukunft“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums entgegen. Mit ihrem selbst verfassten und illustrierten Informationsheft zu einer Schule im Jahr 2030, der „Thürbedaschule“, konnten sie die Jury überzeugen. Die Schüler hatten im Deutschunterricht gemeinsam ein Konzept für eine Schule der Zukunft entwickelt, an der es einen Multifunktions-Speisesaal, Selbstschreibfüller, ein Tiergehege und eine riesige Rutsche ebenso gibt wie die Fächer „Führerschein“ und „Klettern“. Als Anerkennung ihrer Leistung nehmen die Schüler 2000 Euro Preisgeld mit zurück nach Hause. 500 Euro davon wird ausschließlich das Gewinnerteam erhalten, Geld, das bereits für einen gemeinsamen Besuch im Freizeitbad fest eingeplant ist, 1500 Euro kommen der Schule zugute. Der Beitrag der Kaleidoskop-Schüler setzte sich unter 100 Beiträgen von insgesamt 900  Thüringer Schülerinnen und Schülern aus allen Schulformen durch.

 

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Sie können es gar nicht erwarten, etwas über die Thürbedaschule zu erfahren? Dann einfach hier klicken:    Thürbedaschule – Dein Thüringen_Deine Zukunft

 

Bilder von dem Rund-um-sorglos-Tag in Erfurt und der unvergesslichen Preisverleihung gibt es hier zu sehen:

 

 

 

„Dorthin, wo früher schon die Kaufleute ritten …“

Mittelalterfasching an der Kaleidoskop, 4. März 2014

 

„Am Fasching gab es viele tolle Spiele. Besonders gefallen hat mir Streichhölzchenwerfen. Das coolste Kostüm war die Hellseherin.“ Erik (2)

 

„Die Siebtklässler haben verschiedene Faschingsprojekte organisiert. Mir hat es Spaß gemacht.“ Runa (1)

 

„Als ich früh in den Hort gekommen bin, habe ich mich sehr gefreut, dass viele Kinder sich verkleidet haben. Das gemeinsame Frühstück hat mir gut geschmeckt. Beim Frühstück hat Robin Hood (Frau Bolick) uns die Stationen vorgelesen. Als erstes habe ich die Station Ritterkampf belegt. Der Mittelalterfasching hat mir gut gefallen.“ Konrad (3)

 

„Am Fasching war ich beim Plumpsack, beim Schminken und Krönchen basteln. Ich war ein Zauberer. Beim Krönchen basteln habe ich eine schwarze Krone gemacht mit rotem Glitzer. Ich fand es schön, bis auf die Polonaise, weil sie mal schnell, mal langsam war.“ Charlotte (3)

 

„Ich war bei Plumpsack und ich war beim Eierwettlauf. Ich fand den Karneval schön.“ Marius (1)

 

„Ich war beim Eierlauf. Ich habe Schilder gebaut. Ich fand Fasching sehr gut, weil die Siebtklässler es so gut gemacht haben.“ Friedemann (2)

 

„Fasching war sehr schön. Wir konnten verschiedene Stationen machen. Die Polonaise war zwar sehr schön, aber ich wollte nicht zweimal gehen. Einmal hätte mir gereicht. Sonst war alles cool.“ Nepomuk (3)

 

 

Oh es riecht gut, oh es riecht fein …

Der Weihnachtsprojekttag am 13. Dezember 2013

 

Da blieb kein Wunsch unerfüllt: Vom Weihnachtssport über Weihnachtssingen, Falten, Kleben, Malen, Kochen, Backen war an diesem Tag für jeden etwas dabei. Der Höhepunkt war das Weihnachtsmusical der Untergruppen. Kerzenschein beendete diesen aufregenden Tag und öffnete die (Eltern)Herzen.

 

 

Der Bundesweite Vorlesetag – zum zweiten Mal auch an der Kaleidoskop!

15. November 2013

 

Autor: Sandra Schwabe

 

Ich nahm es, und ich trug es,
ich trug’s zum Tisch und schlug es,
ich schlug es auf und las,
was ich herauslas, ließ
ich gerne noch für andre drin,
doch ist’s in mir jetzt immerhin.

 

Josef Guggenmos (Rätsel Buch)

 

Bereits zum zweiten Mal lasen Schüler, Eltern, Gäste und Pädagogen nicht nur aus den Büchern heraus, sondern gespannten Kindern vor. Ganz gleich ob es sich um Texte bekannter Autoren oder Selbstgeschriebenes handelte – alle Geschichten fanden Zuhörer. Besonders schön war zu sehen, wie bereits Kinder der zweiten Klasse sich nicht vor einer Lesung vor Publikum fürchteten und wie auch im letzten Leseblock vor dem Mittagessen die geschichtenhungrigen Zuhörer aufmerksam an den Worten der Leser hingen. Der besondere Dank gilt allen Vorlesern, die uns in die Welt ihrer Bücher mitnahmen. Und nicht zuletzt geht an alle, Vorleser und Zuhörer, ein großes Lob dafür, dass sie – ganz nebenbei – auch noch den Feueralarm mit Bravour bestanden.

 

 

 

 

Herbstcrosslauf

Autor: Robert Flämmich

 

Am 08.10.2013 fand auf dem Gelände des Ernst-Abbe-Sportfeldes  wieder ein Schüler-Crosslauf der Stadt Jena  statt. Auch unsere Schule war zahlreich vertreten und stellte mit einer Schulmannschaft von 25 sportbegeisterten Kindern in fast allen Altersbereichen ein großes Starterkontingent. Erfreulich war erneut das riesige Interesse unserer Untergruppenschüler! Hut ab vor den Kids, die sich der 700m langen Strecke stellten! Unsere Großen mussten sogar 1200m bzw. 1800m absolvieren. Alle Teilnehmer haben sich jedenfalls richtig reingehangen und damit großen Respekt mit ihren persönlichen Leistungen verdient – ich bin echt stolz auf euch Nachwuchsathleten!

 

Ein Extralob geht dabei noch an Albuin Liebert, der sich sensationell auf das Siegerpodest gekämpft hat – Platz 3 für unseren Albuin, Applaus!

 

 

 

 

 

 

Presseerklärung der Kaleidoskop-Jenaplanschule zur NPD-Kundgebung in Lobeda-West (18. September 2013)

 

NPD darf Wahlkampf neben Schulen führen

 

Am heutigen Mittwoch fand in direkter Nachbarschaft des Schulstandortes Karl-Marx-Allee 11 eine Wahlkampfkundgebung der NPD statt. Die Schulleitung der Kaleidoskop-Jenaplanschule war über die Genehmigung dieser Veranstaltung nicht informiert und konnte deshalb zu dieser absurden Platzwahl im Vorfeld nicht Stellung nehmen. Normaler Unterrichtsbetrieb war nicht mehr möglich, nachdem die NPD-Funktionäre begannen, ihre Hassreden in ohrenbetäubender Lautstärke abzusondern. Die jüngeren Schulkinder reagierten mit Angst auf die martialische Gesamtsituation (verstärkerverzerrtes Gebrüll, furchteinflößendes Polizeiaufgebot, gellend pfeifende Gegendemonstranten), die größeren Schüler mit Wut, dass eine solche Propaganda ungestraft verbreitet werden darf. Der Fahrradunterricht für die 4.-Klässler musste abgesagt werden, weil die Kinder nicht nach draußen wollten und der Bahnverkehr in die Innenstadt eingestellt wurde. Der Schulbusverkehr wurde umgeleitet. Eltern riefen besorgt an oder mussten aufwändig kontaktiert werden, da die bis in den Nachmittag hinein unübersichtliche und eskalationsträchtige Blockadesituation einen sicheren Heimweg für die Schüler nicht ermöglichte. Als Schulleiter der Kaleidoskop-Schule protestiere ich energisch gegen die Genehmigung jedweder politischer Propagandaveranstaltung am Zaun unserer Schule, im Besonderen aber gegen die Verbreitung dieses rechten Ungeistes.

 

Michael Sühnel

 

Schulleiter Kaleidoskop-Schule

 

Offener Brief der Elternsprecher an den Oberbürgermeister der Stadt Jena

 

Jena, 19.09.2013

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schröter,

wir Elternsprecher der Kaleidoskop-Jenaplanschule sind empört darüber, dass es der NPD ermöglicht wurde, am 18.09.2013 eine Wahlkampfveranstaltung, direkt am Zaun unserer Schule in der Karl-Marx-Allee 11 abzuhalten.

Das aggressive und martialische Auftreten der Beteiligten hat bei den Kindern Ängste und Aggressionen ausgelöst. Der normale schulische Ablauf konnte nicht mehr aufrechterhalten werden.

Die kollabierte Infrastruktur sorgte für Chaos und Stress in der Schulgemeinschaft. Solche Zustände sind untragbar!

Die Elternsprecher der Kaleidoskop-Jenaplanschule protestieren auf das Entschiedenste! Wir fordern eine öffentliche Stellungnahme, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte.

Das heute am 19.09.2013 über den Bürgermeister Herrn Schenker vermittelte Gesprächsangebot mit den Entscheidungsträgern in der Polizeidirektion und im Ordnungsamt werten wir als einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

Wir erwarten aber zugleich Vorkehrungen, dass sich eine solche Ungeheuerlichkeit nicht noch einmal wiederholt und dass seitens der Stadt grundsätzlich keine Wahlveranstaltungen vor Schulen erlaubt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Schulelternsprecher der Kaleidoskop-Jenaplanschule

Manfred Niedermeyer, Claudia Martins Cavaco, Sandra Schau, Michael Wiegleb

 

 

Wenn Schweine durch die Turnhalle sausen und ein cooler Wolf Häuser umpustet…

 

… dann ist wohl Schuleinführung mit Lehrertheater an der Kaleidoskop-Schule.

 

Autorin: Bianca Poggel (Jaguar- und jetzt auch Adler-Mama)

 

Am 24.08.2013 gegen halb elf an einem sonnigen Samstagmorgen ist es endlich soweit: Die Einschulung unserer jüngsten Tochter Anni steht unmittelbar bevor. Sichtlich aufgeregt begeben wir uns auf den Weg zur Feier. Freundlichkeit an jeder Ecke: Schilder und Lotsen, damit wir uns nicht verirren, und überall aufmunternd lächelnde Lehrer und Hortner. In der Turnhalle angekommen wird Anni sofort eine Hand gereicht, ihre Lehrerin Frau Kreubel, die sie schon beim Schnupperunterricht kennengelernt hat, begrüßt sie und bringt sie zu ihrem Platz.

 

Die Lehrer – entweder als Schweinchen mit rosa Ohren und Ringelschwänzchen ausgestattet oder als prachtvoller Chor aufgestellt – beginnen mit dem Theaterstück. „Ein Schweinchen, ein Schweinchen, hat nicht nur dicke Beinchen, es ist auch klug und schlau, ja, ja, öff öff, genau…“ war der Ohrwurm, der uns noch den ganzen Nachmittag nicht verlassen sollte.

 

Erzählt wird die Geschichte, die zwei Schweinchen (Frau Bolick und Frau Scheika) ihrem Onkel Eberhardt (Herr Westerboer) entlocken, als sie ein altes Fotoalbum finden. Es dauert nicht lang, da erscheint er: Der Wolf! Aufgeregte Schweinchen auf der Bühne. Vor uns drehen sich alle Zuschauer um. Ein cooler Wolf mit Kopfhörern und Kette legt seine erstaunlich flauschige Pranke auf meine Schulter. Als ich mich nun endlich umdrehe, sehe ich ihm mitten in den Rachen (oje, der Wolf hatte Herrn Flämmich verschluckt). Er saust durch das Publikum und widmet sich – nach einem Rap – bald den Schweinchen und dem Umpusten der Stroh- und Holzhäuser. Dann holt er sich aber eine Brandblase am Popo, als er durch den Schornstein des stehengebliebenen Backsteinhauses will, und so kommt es zum Happy End für die Schweinchen (Frau Steinbach, Frau Schmeiser, Frau Krautwurst und als Mama-Schwein: Frau Klauer). Welch ein Glück! Nicht mal ein Wolf kann diesen wichtigen Tag ruinieren.

 

Die Schulanfänger dürfen nun mit nach draußen gehen und ihren Zuckertütenbaum gießen. Die Zuckertüten, die daran hängen, sind tatsächlich sehr mickrig. Jede kleine Hand kann eine große Hand ergreifen. Kein Kind fühlt sich verloren. Dass die Lehrer und Pädagogen sich auf die neuen Kinder freuen, kann man deutlich spüren. Für uns als Eltern wirklich ein sehr gutes Gefühl, wenn das Kind so willkommen ist und begeistert aufgenommen wird. Und noch schöner, wenn die Kinder dann lächelnd und entspannt dem Neuen entgegensehen.

 

Nach einer kleinen Runde im Erzählkreis, in der jedes Kind seinen Schulranzen zeigen darf und eine Geschichte vorgelesen wird, kehren alle Kinder zurück aus ihren Klassenräumen. Und tatsächlich: Das Gießen hat geholfen. Eltern, Großeltern und Kinder stehen in der Nähe des Zuckertütenbaumes und bestaunen die Ernte. Viel zu riesig um noch von den Ästen getragen zu werden, liegen die Zuckertüten der Schulanfänger nach Gruppen sortiert unter dem Baum.

 

Mit viel Witz und Charme werden die Zuckertüten überreicht. Frau Kreubel sucht auf den Zuckertüten nach dem großen FR für „Frau Kreubel“, Frau Koch mag lieber nicht die rosafarbene haben und letztlich bekommt dann doch jedes Kind eine eigene Zuckertüte.

 

Ein spannender Tag ist geschafft. Jetzt geht es zur Feier mit Familie und Freunden. Annis Gesicht entspannt sich. „Mama, ich liebe Schuleinführungen. Wann ist denn die nächste für mich?“

 

 

 

 

Es war einmal … das Schuljahr 2012/2013

 

 

Es ist vollbracht! Schuljahresabschluss im Zirkuszelt

 

Hereinspaziert, hereinspaziert! Sehen Sie hier erste Eindrücke vom großen Momolo-Spektakel am Saaleufer und sehen Sie die Kinder unserer Schule bei den Vorbereitungen auf Ihren beeindruckenden Auftritt!

 

 

 

Thüringer Kinderpokal im Orientierungslauf


Am Wochenende fand rund um unser Schulgelände der Thüringer Kinderpokal im Orientierungslauf statt. Bei bestem Wetter konnte der Veranstalter USV Jena den Athleten zwei interessante Strecken anbieten – und drei Schüler unserer Schule stellten sich dieser Herausforderung: Jonas Scheuerlein, Patrick Küster und Hannah Peuker. Orientierungslauf – das war doch irgendwie so etwas wie „Laufen im Irrgarten“, oder?

 

 

Aber bevor hier etwas falsch erklärt wird, fragen wir doch lieber eine Expertin – Hannah Peuker:

 

Hallo Schüler/innen,

 

ich berichte euch liebend gern von unserem Orientierungslauf am Sonntag, den 23.06.2013. Früh um 9.00 Uhr mussten alle Teilnehmer auf der Matte stehen und wir bekamen einen Kompass und einen fingerähnlichen USB-Stick. Um 10.00 Uhr ging der erste Lauf los. Eine Minute vor dem Start wurde uns die Routenkarte gegeben und dann ging es los. Alle Läufer starteten aber immer mit ein paar Minuten Abstand voneinander. Es gab verschiedene Altersklassen: die H (Herren) 10, wo alle Jungen bis 10 Jahre starteten; D (Damen) alle Mädchen bis 10, D 12, H 12, D14 und H 14. Die D/H 14 liefen im ersten Lauf 2,20 Kilometer, die D/H 12 nur 1,59 Kilometer und die D/H 10 immerhin noch 910 Meter.

 

Der erste Lauf war für uns „Kaleidoskopler“ auch gleichzeitig der erste Orientierungslauf überhaupt! Da zeigten aber die Jungs schon, dass es für sie keine Schwierigkeiten gab und sie kamen bei jeweils 11 und 13 Stationen mit 10 Minuten Laufzeit ins Ziel. Danach gab es erst mal Tee, Kuchen und für die Erwachsenen Kaffee, wo unser Sportlehrer große Augen bekam :o) Um 12.30 Uhr gingen alle Teilnehmer zum 2. Mal an den Start. Diesmal aber wieder mit anderen Verhältnissen: Alle Stationen waren wieder anders aufgebaut und alle mussten sich neu orientieren. Auch wenn es diesmal leichter war, wurde auch viel geschusselt: Zwei unserer Kaleidoskop-Kids hatten vergessen sich im Ziel anzumelden und so wurden sie für die Wertung disqualifiziert. Doch im Großen und Ganzen war es ein tolles Erlebnis und ich glaube, dass es nächstes Jahr noch ein viel größeres Interesse für den Orientierungslauf geben wird.

 

 

 

Exkursion in die Alte Synagoge Erfurt am 13. Juni 2013

(Autorin: Sandra Schwabe)

 

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes Judentum begaben sich in der vergangenen Woche alle drei Mittelgruppen gemeinsam nach Erfurt. Das wichtigste Ziel des Tages war die Alte Synagoge im Zentrum der Stadt, nicht weit entfernt von der Krämerbrücke, dem Rathaus und dem Dom. Während jeweils eine Stammgruppe in einer Führung der spannenden Geschichte der Synagoge lauschte, wurden die anderen von den Viertklässlern professionell zu den genannten Sehenswürdigkeiten der Stadt geführt und vor Ort über diese informiert. Natürlich blieb auch noch Zeit für ein Eis, ein Bummel durch die Läden und das eine oder andere Bad im Brunnen.

 

Den Polardrachen gefielen an dieser Exkursion ganz verschiedene Dinge:

„Mir hat die Synagoge gefallen (besonders der Schmuck).“

„… dass wir uns frei bewegen durften.“

„… das schöne Wetter.“

„Mir hat die Führung gefallen.“

„… unter der Krämerbrücke zu spielen.“

„… das leckere Eis.“

„… mir hat der Dom gefallen.“

„Ich habe Bernd das Brot umarmt.“

 

Und gelernt haben sie dort selbstverständlich auch etwas:

„Der Tora-Schrein steht immer im Osten.“

„… dass sie keine Bilder verwenden dürfen und stattdessen Schrift nehmen.“

„… dass die große Tora-Rolle in Berlin ist.“

„… dass es in der umgebauten Synagoge einen Tanzsaal gab.“

„… dass die Tora-Rolle nicht mit bloßer Hand angefasst werden darf.“

„… dass die Synagoge in Erfut als Speicher umgebaut wurde.“

 

Unser Fazit: Die Synagoge in Erfurt muss man unbedingt einmal gesehen haben!

 

 

 

 

Schreiben, Malen, Drucken –
Kinder entdecken den Weg von der eigenen Geschichte zum fertigen Buch
Das Projekt „Buch-Art“ des Vereins „Freie Lernwelten e.V.“ ist in Jena gestartet!


Beim Schreiben, Malen und Drucken entdecken die Kinder zweier Gemeinschaftsschulen Jenas den Weg von der eigenen Geschichte zum fertigen Buch. Kooperationspartner sind die Gemeinschaftsschule Kaleidoskop, die UniverSaale und der Komme e.V., gefördert wird das Projekt durch die Bundesinitiative „Künste öffnen Welten“.

 

Ziel des Projektes ist es, Kindern zu begeistern für das Lesen und Schreiben, für Kunst und Handwerk. Besonders Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche sollen ermutigt werden, sich die Welt der Buchstaben zu erobern. Eine Besonderheit dieses Projektes ist die Einbindung von Handwerksbetrieben, die im Herstellungsprozess der Bücher eine wichtige Rolle spielen.

 

Zum Auftakt des „Buch-Art-Projektes“ fand am 29.5.2013 eine Erkundungsreise mit den zukünftigen Autoren statt. Diese gingen der Frage nach: „Wie kommen die Buchstaben in die Bücher?“ In der traditionsreichen Buchdruckerei Richter in Stadtroda hatten die Kinder der Kaleidoskopschule Jena ausgiebig Gelegenheit, alte und neue Drucktechniken kennenzulernen. Herr Richter, der Geschäftsführer der traditionsreichen Buchdruckerei Richter, zeigte den Kindern wie früher Bücher gesetzt wurden und wie der Arbeitsprozess heutzutage in einem modernen Druckbetrieb abläuft. Vom Drucken, bis zum Schneiden und Walzen bekamen die Kinder einen Einblick über die Arbeitsabläufe in der Buchproduktion.

 

Der nächste Ausflug ist auch schon in Planung: Eine Buchbinderei soll besucht werden. Mit diesem Wissen ausgestattet, werden die Kinder im „Buch-Art-Projekt“ in den Sommerferien in Workshops ihre eigenen Bücher schreiben, illustrieren und binden. Anschließend werden die Kinder ihre Werke auf öffentlichen Lesungen präsentieren. Wer nicht bis zur Präsentation warten möchte, kann uns im Internet unter www.bukijena.de besuchen oder in der Buchhandlung am Johannistor fündig werden. Hier können schon die ersten Drucke bestaunt und gekauft werden. Ein Teil davon stammt aus dem Seminar, das kürzlich im Freizeitzentrum Klex in Lobeda von unserem Kooperationspartner „Freundeskreis der Buchkinder Leipzig e.V.“ durchgeführt wurde.

 

Buch-Art Jena, die Schreib- und Druckwerkstatt für Kinder – ein Angebot von www.buki-jena.de

 

 

Stammfahrt der Jaguare
(Autor: Robert Flämmich)

 

Zur Klassenfahrt im Mai begaben sich die Raubtiere in ihren natürlichen Lebensraum – die Natur. Dort wollten sie erproben, wie es ist, komplett ohne Mutti, kuschliger Bettdecke und Computer den Alltag zu meistern. Vor allem war es wichtig zu erfahren, wie sich ein Raubtier ganz ohne Schulspeisung ernähren kann! Es galt die verschiedenen Prüfungen des rauen Alltags zu meistern und spannende Abenteuer zu Land und auch zu Wasser zu bestehen.

 

Als Erstes galt es aber eine Bleibe „zu finden“, wo man in der Dunkelheit Schutz vor der Kälte, nächtlichem Regen und anderen wilden Tieren (vorrangig den fliegenden Stechungeheuern, genannt Mücken) finden konnte. Schnell besannen sich die Jaguare auf ihre herkömmlichen Fähigkeiten als Raubkatze und errichteten sich Zelthöhlen. Auch der Speiseplan wurde ganz herkömmlich nach Jaguar-Mägen ausgerichtet – als Beute gab es morgens „Brötchen- und Müsligetier“ und abends dann leckere Sachen wie „erlegtes Bratwurstwild, Wienerwürstchenwildschwein, Bleichlochsalat bzw. Lagerfeuerbrot“. Die Zutaten wurden selbst gejagt – im örtlichen Supermarkt. Das waren mitunter ganz neue Erfahrungen für die Raubkatzen: Beuteplanung, Jagd und Zubereitung :o)

 

Doch Energie ist wichtig in freier Wildbahn – schließlich braucht man Kraft, wenn man tagsüber intensiv Jaguar-Fußball bzw. Raubkatzenvolleyball spielen möchte, im Kanu sitzend sein Revier erkundet und im Wald Bäume fällt, damit das Erbeutete am Feuer auch gut durch wird. Zudem haben sich die modernen Raubkatzen auch im Fangen von Fischen versucht…aber die Wasserbewohner an der Bleilochtalsperre wurden vorgewarnt und so blieben die Stunden des Wartens dieses Mal noch erfolglos.

 

Dafür haben sich die Jaguare die Klinke in die Hand gegeben mit ihren Brüdern auf den Motorhauben moderner Sportwagen der Marke JAGUAR. Rasant haben sich unsere Katzen wie Formel 1-Fahrer die steilen Abhänge in sogenannten Schlitten heruntergestürzt – und das im Sommer! Das Abenteuer soll als „Raubkatzenrennen auf der Sommerrodelbahn“ in die Geschichte der schnurrenden Vierbeiner eingehen. Und trotz einiger Versuche von Mutter Natur, die Jaguare einzuschüchtern (fieser Donner mitten in der Nacht, ab und an kurze aber heftige Regengüsse, Temperaturen wie in der Arktis…) haben alle Katzen bewiesen, dass sie ein dickes Fell haben und diese widrigen Umstände locker abhaben können. Dafür zollt ihnen das Tierreich großen Respekt!

 

Es war schön anzusehen, wie sich die Raubkatzen in der Natur zurechtgefunden haben :o) Großer Dank gilt auch allen Jaguar-Eltern, die dieses Erlebnis tatkräftig unterstützt haben!!!

 

 

 

Theateraufführung der Jaguare – „Aschenputtel“

(Autor: Robert Flämmich)

 

Erleichtert und völlig erschöpft sind die Jaguare heute Abend ins Wochenende gestartet – die Theateraufführungen für die Mitschüler am Nachmittag sowie für die Eltern am Abend sind beide gelungen und haben den Zuschauern und Schauspielern viel Spaß bereitet.

Im Mittelpunkt stand Schneewittchen…ach nee, die junge Dame hieß ja Aschenputtel. Na jedenfalls hat sich das Mädel mit Hilfe von lieben Feen ein paar schicke Klamotten besorgt und sich dadurch die Möglichkeit eröffnet, ihrem Traumprinzen ganz nah auf der Tanzfläche zu sein. Ganz nebenbei wurde ihren fiesen Stiefschwestern eine Zehe bzw. die Ferse abgeschnitten und clevere Tauben hatten auch noch ihre Finger im Spiel. Und wenn der Erzähler nicht ganz so verbimmelt gewesen wäre und die Souffleuse nicht immer alles  hätte besser wissen wollen, dann wären Prinz und Aschenputtel schon viel eher zum Knutschen gekommen. Da es aber ein Märchen war, gab es zum Schluss natürlich ein „Happy End“ und alle leben noch heute glücklich und bezahlen mit Euro … aber das ist sicher eh wieder unwichtig!

 

 

 

2. Grundschulhockeycup

(Autor: Robert Flämmich)

 

Am 2. Mai war unsere Schule zu Gast auf der Hockeysportanlage des SSC Jena und hat an dem Turnier für Grundschüler teilgenommen. Dabei konnten wir zwei Mannschaften in dem Bereich 1./2. Klassenstufe sowie eine Mannschaft für die Drittklässler stellen. Alle Athleten haben gekämpft wie die Löwen und wurden zudem von zahlreichen Mitschülern lautstark angefeuert. Letztlich konnten die Schüler im Minibereich einen hervorragenden 4. Platz sowie den 3. Platz erkämpfen. Unsere größeren Schüler sicherten sich in den Platzierungsspielen durch ein überzeugendes 3:0 am Ende einen respektablen 5. Platz. Diese Leistungen sind umso höher anzurechnen, da viele Kinder zuvor noch nie einen Hockeyschläger in den Händen gehalten haben!

 

Wir bedanken uns beim Veranstalter SSC Jena für einen tollen Nachmittag, an dem wir eine interessante Sportart kennenlernen durften :o)

 

 

 

 

Frühlingsfest am 30. April

(Autorin: Sandra Schwabe)

 

April, April, der macht, was er will … und wir machen mit!

Wir wollten ein Frühlingsfest feiern und ließen uns vom trüben und später auch vernieselten Wetter nicht die Freude verderben. Das Haus war wieder einmal voller Attraktionen.

Die Polardrachen präsentierten ihr Wissen über wirbellose Tiere und nur wenige Schritte weiter konnte man mit den Tigern ins Alte Rom abtauchen. Aus anderen Räumen klagen muntere Flöten- und Blechbläsertöne oder drang der Duft selbstgebastelter Papierfrühblüher. Eifrige Reporter der Radiokids waren unterwegs und führten Interviews, während die hauseigene Presse ihre druckfrische Ausgabe der „no name“ an die Leserschaft brachte.

Vorbei an einer Tombola zugunsten eines Hilfsprojekts in Afrika gelangte man im Erdgeschoss hinaus zu den rockigen Rhythmen der Elternband. Zum Abschluss krönte der Besuch des Naturerlebnisgarten den Tag. Im frisch gepflegten Garten – hier noch einmal ein DANKE an alle fleißigen Eltern und Pädagogen – war bei einem reichhaltigen Büffet, einem wärmendem Feuer und leckerem Stockbrot auch dem Letzten klar:

Soll der April doch machen, was er will – wir lassen uns das Feiern nicht vernieseln!

 

 

 

Frühjahrscross der Stadt Jena

(Autor: Robert Flämmich)

 

Am 23.04.2013 fand auf dem Gelände des Ernst-Abbe-Sportfeldes bei wunderschönem Frühlingswetter der Schülercrosslauf Jenas statt. Auch unsere Schule war zahlreich vertreten und konnte in fast allen Altersbereichen Starter stellen. Besonders erfreulich war das rege Interesse unserer Untergruppenschüler! Sage und schreibe 19 Kinder aus den jüngeren Jahrgängen stellten sich der sportlichen Herausforderung und absolvierten die 700m lange Strecke. Dabei sind zudem sehr achtbare Ergebnisse erzielt worden, was auch die vielen Eltern an der Strecke honorierten. Aus den Mittelgruppen stellten sich 9 Schüler den Strapazen – immerhin mussten hier bereits 1200m oder gar 1800m bei den Jungen gespurtet werden. Hervorzuheben sind hierbei unsere beiden Medaillengewinner Hannah Peuker (2. Platz) und Roy Spindler (3. Platz) – das war ganz großer Sport!!!

 

Trotz des vielen Schweißes, des Seitenstechens oder auch des Muskelkaters am nächsten Tag, stand der Spaßfaktor im Vordergrund und machte den Crosslauf für alle Kinder zu einem tollen Erlebnis!

 

 

 

Kaleidoskopler pflügen durch die Wellen

(Autor: Robert Flämmich)

 

Zum vierten Mal fand am 12. Februar die Nonsens-Olympiade im Schwimmen für Jenaer Schüler der 5. und 6. Klassenstufen statt. Hierbei galt es verschiedene Herausforderungen im Wasser gemeinsam als Team zu meistern. So musste man mit einer Mütze auf dem Kopf einen Wasserball transportieren, Wäscheklammern ertauchen, auf Surfbrettern vor gefährlichen Haien flüchten oder aber „Prinzessinnen und Prinzen“ sicher auf einem Floss von einem Ufer trocken zum anderen befördern. Zwar fand all das im Wettstreit mit anderen Schulen statt, jedoch sollte der Spaßgedanke im Vordergrund stehen – und das war definitiv der Fall. Ein großes Lob an unsere Schulmannschaft!

 

Sport frei und pitschnass.

 

 

Skilager der 6. Klasse

(Lassen wir die Kinder selbst sprechen.)

 

„I went to the Thuringian Forest. We went there by car. We were in the skiing camp for 4 days. I was cross-country skiing. I saw the mountains. I built an igloo with Lorenz and Patrick.“ (Tim)

 

„Last week we were in Steinach. We went there by car and stayed for 4 days. First we waited for Auguste, Nadine and Lotta. They came 2 hours later. We saw: snow, snow, snow and trees. But it was wonderful. The best thing about the skitour was: we went to a skilift. It was nice.“ (Anita)

 

„First we went by car. Then we went cross-country skiing. We stayed for 4 days. We saw snow and snow. The best thing was the pillow fight.“ (Auguste)

 

„We were at the Fellbergbaude. We went by car. I stayed for four days at the Fellbergbaude. We went skiing. I saw snow. The best thing about the ski-tour was the horror evening.“ (Lotta)

 

Musical der Untergruppen „Schnuppes Weihnachtslied“
& Projekttag Weihnachten

Ob Sternenbasteln, Brettchenbrennen, Punschbrauen oder Bommelbasteln – an diesem Tag war an der Kaleidoskop (beinahe) alles möglich. Gekrönt wurde der Projekttag von Engelsgesang: Die Schüler der Untergruppen begeisterten ihre Mitschüler, Eltern und Lehrer mit zwei gelungenen Aufführungen ihres Musicals.

 

„Mir hat besonders das Weihnachtskartenbasteln gefallen. Die Bommel zu machen hat auch Spaß gemacht. Ich fand auch noch den Geruch toll, den man roch, wenn man ins Schülercafé kam.“ Lena (Jaguare)

 

„Mir hat das Basteln der Fröbelsterne gut gefallen, weil ich sie jetzt auswendig bauen kann.“ Jerrik (Tiger)

 

„Ich war im Klex. Wir (die Gruppe) haben Kekse gebacken. Es gab zwei Plätzchenarten. Ich habe Vanillekipferl gebacken.“ Larissa (Tiger)

 

„Mir hat der Tag besonders gut gefallen, weil ich viele Weihnachtsgeschenke gemacht habe, z.B.: Ich war im Klex und habe Seife hergestellt, ich habe eine Weihnachtskarte für meine kleine Schwester gemacht und ich habe eine kleine Bommel gemacht.“ Jette (Jaguare)

 

Am Ende dieses tollen Tages konnte man im Tigerraum unten stehendes Bild finden. Was für ein schönes Schlusswort zu einem gelungenen Projekttag!

 

 

Das tapfere Schneiderlein – Theaterbesuch im Waidspeicher, Erfurt
Autor: Dr. Sandra Schwabe (Lehrerin Mittelgruppen)

Nach gut gefüllten Stiefeln am Nikolaustag, gab es für die Schüler der »Kaleidoskop« am 7. Dezember einen weiteren vorweihnachtlichen Höhepunkt. Alle Schüler begaben sich auf die Reise nach Erfurt, um dort gemeinsam das Puppenspiel „Das tapfere Schneiderlein“ zu sehen. Die Untergruppen und Mittelgruppen fuhren zwar getrennt nach Erfurt, trafen sich dort aber am Bahnhof wieder, um gemeinsam durch die weihnachtlich glänzende und duftende Landeshauptstadt zu laufen. Im Theater füllten wir beinahe den ganzen Saal. Was vielen Kindern besonders in Erinnerung blieb, waren die individuell gestalteten Puppen, die abwechslungsreiche musikalische Gestaltung und temperamentvolle Aufführung des Märchens. Gebannt sahen die großen und die kleinen Leute auf die Bühne, auf der der Schneider gegen Riesen, ein Einhorn und einen Eber kämpfte umd letztlich die schöne Prinzessin doch noch für sich zu gewinnen.

Es war großartig zu sehen, wie wir in einer so großen Gruppe auf jeden einzelnen Schüler zählen konnten. Der gemeinsame Theaterausflug war ein tolles Erlebnis und die Wahl wird sicher nicht das letzte Mal auf den Waidspeicher gefallen sein.

Vorlesetag im »Kaleidoskop«

Autor: Dr. Sandra Schwabe (Lehrerin Mittelgruppen)

 

Am 16. November fand zum 9. Mal der deutsche Vorlesetag statt. Zu diesem Anlass verwandelte sich die „Kaleidoskop“-Schule in ein Haus voller Vorleseecken. Es gab die Möglichkeit „Astrid Lindgrens Geschichtenstube“ zu betreten, „Völlig verrückte Typen“ warteten zwei Türen weiter, ganz zu schweigen von „Räubern, Schlangen und anderen Gestalten“. Überall traf man auf „Kleine und große Helden“, begab sich „Auf die Suche nach dem Abenteuer“ und tauchte ein in „Phantastische Geschichte(n)“.

Ein ganz besonderer Dank geht an die „Kinder als Vorleser“, die ihren Mitschülern aus ihren eigenen Lieblingsbüchern vorlasen. Wir danken ebenso für die kräftige Unterstützung durch lesebegeisterte Eltern und Gäste. Geplant war ein ganzer Schultag zum Zuhören, Augenschließen, Mitfiebern, Träumen, Nachdenken und Entdecken. Wir, Lehrer und Horterzieher, finden: Genau so werden wir den ersten gemeinsamen Vorlesetag in Erinnerung behalten. Und es wird sicher nicht der letzte gewesen sein!

 

Ein Kaleidoskop an Geschichten

Autor: Anke Bebber (Elternteil)

 

Am Freitag stand unsere Kaleidoskopschule ganz im Zeichen des gelesenen Wortes, denn am 16. November wird seit einigen Jahren der bundesdeutsche Vorlesetag durchgeführt.

Im ganzen Land lasen über 48.000 Vorleser in allen erdenklichen Alters- und Literaturklassen vor. Unsere Schule sollte sich mit etwa 50 Lesungen von 25 Vorlesern daran beteiligen. Damit waren wir in Jena Spitzenreiter!

Ausgehend von einer kleinen Idee wuchs das Projekt „ Vorlesetag am Kaleidoskop“ zu einem ganzen Schultag voller Abenteuer von Tieren, Zauberern, Hexen, verrückten Typen, Räubern und Astrid Lindgrens wundersamen Gestalten.

Lehrer, Eltern, Erzieher, Schüler und Gäste wie die Fachdienstleiterin Jugend und Bildung, Frau Wolfer,  lasen aus ihren liebsten Kinder- und Jugendbüchern vor.  Es gab insgesamt sechs Lesezeiten à 25 Minuten und jeder Klassenraum stand unter einem bestimmten Thema.  Aber auch ein Kasperletheater war mit von der Partie. Für müde Geister gab es zudem einen Ruheraum und einige Bewegungspausen.

Für mich als teilnehmende Mutter begann das ganze Spektakel schon sehr emotionsgeladen, denn Florian, unser Erstklässler, bekam auch die Gelegenheit, eines seiner Lieblingsbücher vorzulesen. Etwa sieben Kinder lauschten, lachten und freuten sich mit ihm.

Für drei Lesungen hatte ich mich selbst als Vorleser eingetragen. Bis es soweit war, hatte ich Zeit, ein paar anderen Geschichten zu lauschen. Nach Florians „Stolz wie Oskar“ entschied ich mich, bei „Ronja Räubertochter“ zuzuhören. Hier waren viele Kinder und Lehrer zugegen, und alle waren gebannt von den Wilddruden, dem Gewitter und Ronjas Geburt, obwohl fast alle die Geschichte schon kannten. So ist das mit den richtigen Büchern. Man kann sie immer wieder lesen.

Um 10 Uhr  durfte ich mit meiner ersten Lesung beginnen. Ich hatte mich für den ersten Band der „Percy Jackson“ Reihe entschieden, weil ich die Bücher selbst sehr mag und dachte, durch die Verfilmung sei sie eventuell unter den Kindern bekannt. Doch von den zehn Mädchen kannte nur eine den Film. Umso besser, so waren sie von der Begegnung mit Medusa ordentlich fasziniert.

Gleich im Anschluss begleiteten Pu den Bären und seinem Freund Ferkel  zehn andere Kinder beim Fallenstellen auf der Jagd nach einem Heffalump und einem- falls es das war- Wuschel. Das war sehr lustig und entspannt. Immerhin hatten alle Kissen und Kuscheltiere mit und konnten sich auf und unter Tischen und Stühlen, auf dem Boden – eben ganz nach Belieben – ausbreiten.

Die Vorleser wurden mit Keksen, Obst und Kaffee versorgt, das war sehr freundlich. Dennoch nutzte ich auch die Möglichkeit, mit meinen Kindern auf dem Hof zu spielen, bevor ich dem Schulleiter bei der Vorstellung der „Fabelhaften Mrs. Braitwhistle“ zuhörte. Ich kannte das Buch bisher nicht, glaube aber, dass wir es in Kürze auch in unserer Sammlung aufnehmen werden.

Als letzte Aktion durfte ich aus einem meiner liebsten Bücher vorlesen. Es fanden sich auch ein paar Mittelgruppenmädchen, die Jacob „Reckless“ beim Kampf gegen den Flaschengeist zuhören wollten und sich von Cornelia Funkes Worten verzaubern ließen.

Einen stimmungsvollen Abschluss fand der Vorlesetag an der Kaleidoskopschule in der gemeinsamen Feier. Ein Teil der Pädagogen lasen Samuel Marschaks „Das Tierhäuschen“ in verteilten Rollen vor. Die Geschichte von Hahn, Igel, Maus und Frosch, die sich tapfer und mutig gegen Wolf, Fuchs und Bär stellen, bereitete allen Freude und bildete einen wirklich passendes Finale des wunderbaren Tages.

Ich freue mich schon auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.