AG Bienenzucht

Imkerschüler mit eigenem Volk   August 2017

Die Bienezucht AG macht ihrem Namen alle Ehre. Es gibt ein neues Volk und einen neuen Nachwuchsimker, der in eigener Regie für ein Volk zuständig ist (natürlich mit entsprechender Rückendeckung von der AG), diesmal jedoch in einer „Außenstelle“ in Jena Ost. Nach langer Vorbereitungszeit war es Ende August endlich so weit. Lutz Eggert brachte am Abend, nachdem die Bienen ihren Flugbetrieb eingestellt hatten, ein Volk zu Karl nach Hause. Unter den interessierten Blicken der menschlichen Nachbarschaft wurde das Volk in seine neue Regenbogenbeute eingeschlagen. Erstaunliches gab es dabei zu lernen, z.B. dass dieses Volk ca. 20.000 Bienen sind und nochmal soviel Brut, dass es unzähmbare Wildinsekten sind und dass sie bei Gewitterwetter aggressiv werden. Anschließend wurde noch explizit nach der Königin Ausschau gehalten, denn das Volk ist nichts ohne die Königin und die Königin nichts ohne ihr Volk. Am nächsten Morgen flogen erst ein paar Späherinnen umher, am Nachmittag gab es dann schon regen Flugverkehr. Das Wichtigste ist nun, dass das Volk gut über den Winter kommt, um nächstes Jahr die Nachbarschaft mit „ihrem“ Honig zu versorgen. (Mutter von Karl)

 

Untersuchung toter Bienen   April 2017

 

Balsam aus Bienenprodukten   März 2017

Bereits im Januar haben wir uns darin ausprobiert ein kosmetisches Produkt herzustellen, das verschiedene Zutaten von den Bienen enthält. In unserem Lippenbalsam sind Bienenwachs, Honig und Propolis. Dazu kam nur noch Sesamöl und Kakaobutter. Das schwierigste waren, das Einhalten der Temperatur knapp über dem Schmelzpunkt des Wachses und die Beachtung hygienischer Regeln. Der erste Versuch diente zur Pflege unserer eigenen Lippen. Unser Balsam mit biologischen Zutaten der Biene und pflanzlichen Fetten erzeugte Nachfrage, so dass wir im März noch einmal in die Kosmetikküche gingen und nachlegten. Mal sehen, wie schnell die 30 Döschen vergriffen sind. (M. Basler)

 

Klettern wie die Bienen   Januar 2017

Warum geht die AG Bienenzucht zum Klettern in die Boulderhalle?
„Ich finde, dass Klettern was mit Bienen zu tun Hat, weil die Bienen im Stock auch Klettern.“ (Jona)
„Beim Klettern muss man auf seinen Partner aufpassen. Die Bienen müssen auch zusammen halten.“ (Quentin)
„Weil die Bienen auf den Pflanzen klettern.“ (Anna)
„Bienen haben Fühler, mit denen sie gut im Dunkeln klettern können.“ (Lawrence)
„Klettern ist anstrengend und die Bienen klettern andauernd im Bienenstock herum.“ (Vivien)
„Im dunkeln können sie sich gut orientieren, weil sie dreidimensional riechen können.“ (Quentin)
„Mit Ihren Krallen und Hautlappen können sie sich gut festhalten.“ (Merle)
„Bienen sind gute Kletterer damit sie ihre Waben bauen können.“ (Lawrence)

Noch mehr dazu vom Bienen Reporter Lawrence:
Wir waren am 18.01.2017 in der Kletterhalle „Plan B“. Wir hatten Spaß, aber es war auch anstrengend. Es gab unterschiedliche Farben bei den Griffen an den Kletterwänden. Jede Farbe hatte ihren eigenen Schwierigkeitsgrad. Gelb z. B. ist am leichtesten, dann kommt grün, dann blau. Auf jeden Fall ist schwarz die Schwierigste.

 

Traurige Bienenbeobachtung   September 2016

Während der Ferien war unser Bienenreporter Lawrence in der Nähe der Schule unterwegs, um den Abriss eines Hauses genauer zu beobachten. Es war früh am Morgen und noch recht kalt. Und da lag zu seinen Füßen plötzlich diese tote Biene.
Die Bienen fliegen ganz früh am Tag schon aus, um Wasser und Pollen zu sammeln. Durch die Kälte verbrauchen sie natürlich viel mehr Energie beim Flug als in der Mittagsstunde, wo es schön warm ist. Sehr schön zu sehen an den Beinen der Biene ist die zusätzliche Pollenlast. Diese Biene hier hat es leider nicht nach Hause geschafft. Ihre Zunge hängt heraus, ein letzter Versuch, noch einmal Nektar aufzunehmen um damit Energie für den Heimflug zu haben. Doch die Temperatur war zu niedrig, sie wurde klamm und verstarb entkräftet.
Herzlichen Glückwunsch Lawrence für Dein scharfes Auge! (von Lawrence & Lutz)

 

„Staatshonig“ am Tag der offenen Tür   September 2016

Zum Tag der offenen Tür konnten wir unserer Schulgemeinschaft und den interessierten Gästen einen besonderen Honig anbieten. Es war nicht nur so, dass unsere Sommerblüte mit den Nektaren mehrerer Monate geschmacklich auftrumpfen konnte und wie flüssiger Bernstein in der Sonne schimmerte. Dazu kam die äußerst gelungene Verpackung. Der Zufall hat ein schönes Zusammenspiel im Anblick hervorgebracht, denn das Etikett und der Deckel und der Honig ergänzten sich quasi perfekt ohne das dies im Voraus aufeinander abgestimmt war. Das Etikett ging aus dem Kaleidoskopstudio hervor, welches eines der Wahlpflichtfächer an unserer Schule ist. Dort haben sich Schüler der 9. Klasse noch im ausgehenden letzten Schuljahr mit der Aufgabe auseinandergesetzt, ein Etikett für den Schulhonig zu gestalten. Eine erste Entscheidung der AG Bienenzucht war in diesem Schuljahr aus den Ergebnissen ihren Favoriten aussuchen. Das Glas samt Deckel ist auch ein ganz besonderes. Es ist der von unserer Bienenpatin und Ministerin gespendete Patenbeitrag. Auf diese Weise hat Frau Siegesmund aus unserem Honig Staatshonig gemacht. Vielen Dank an sie und auch an die beiden anderen Paten Frau Margret Franz und Herr Kristian Philler, die mit ihren Spenden die Haltung der Bienen ebenfalls sehr unterstützten. (von M. Basler)

 

Honig aus eigener Schleuder   Mai+Juni 2016

Dank einer Dauerleihgabe des Landesverbandes der Thüringer Imker kann die AG Bienenzucht jetzt mit einer eigenen Schleuder Honig ernten. Unsere Schleuder ist ein besonderes Exemplar. Sie steht niemanden im Weg und wackelt bei ungleicher Bestückung nicht, da sie an der Wand befestigt ist. (Danke auch dem Hausmeister für die schnelle Befestigung.) Eine große Scheibe gibt größtmöglichen Einblick in den Prozess des Schleuderns. Die Honigwaben wurden sehr gut von der Schleuder geleert. An der Dichtheit wollen wir noch Verbesserungen vornehmen. Drei Honigräume Frühjahrsblüte konnten wir so schon ernten. Einmal hatten wir dabei Unterstützung durch Schüler des Wahlpflichtfaches „Ökologie und Mensch“. Zur Feier unserer Schleuderpremiere gab es Honiglimo für alle Beteiligten und die Hortkinder. Unsere Frühblüte haben wir diesmal ruckzuck abgefüllt und schnellstmöglich angeboten. Bis zum Ende des Schuljahres war schon der größte Anteil verkauft. (von M. Basler)

 

Vorbereitungen auf die heiße Zeit   April 2016

Immer mehr erledigen wir in der AG selbst. In diesem Frühjahr löteten wir erstmalig selbst Mittelwände in die Rähmchen der Honigräume ein. Wiedereinmal war genaues und vorsichtiges Arbeiten gefragt. Die Wachsplatten durften beim Zuschneiden nicht zerbrochen und beim Einlöten durch den warmen Draht nicht zerschnitten werden. In den neu angeschafften Honigräumen wurden die Zahnleisten ergänzt. Damit waren wir für eine größere Honigernte in diesem Jahr gerüstet, denn schließlich sind wir mit drei Völkern aus dem Winter gestartet. Beim Durchlenzen der Völker übten wir die Fluglochbeobachtung und Rückschlüsse über die Völkerentwicklung aus dem Gemüll zu ziehen. Wir entdeckten kleinste Wachsplättchen, Deckel von Brutzellen, Kotspuren, Pollen, helle und dunklere Wachsteilchen. (von M. Basler)

Endlich im Bienenmuseum Weimar   März 2016

„Ich fand die Klotzbeuten lustig, weil sie so lustige Gesichter haben und dass die Imker im Wald früher eine Armbrust tragen durften.“ (Paul)
„Ich habe gelernt, wie der Körper einer Biene von innen aussieht. Mir hat gefallen, dass ich dort einen Skorpion gesehen habe.“ (Vivien)
„Mir hat sehr gefallen, dass es so viele Ausstellungsstücke gab und ich habe gelernt, dass die Biene unglaublich weit fliegen muss, damit sie ein Kilo Honig beisammen hat, und dass sie so leicht ist.“ (Erik)
„Ich habe gelernt, welche Feinde die Biene hat: Vögel, Kröte, Menschen und Bären.“ (Anna)
„Ich habe gelernt, dass es Bannbeuten gab, die Leute abschrecken sollten. Den Hofladen fand ich toll, da habe ich Honiglolies gekauft.“ (Friedemann)
„Mir haben die Klotzbeuten gefallen und das wir in den Räumen aussuchen durften, was uns besonders gefällt und es den anderen vorstellen durften.“ (Hannes)
„Mir hat nicht gefallen, dass ich krank geworden bin und nicht dabei sein konnte.“ (Lilou)

 

Frühlingserwachen mit Maus   März 2016

Der Frühling beginnt meteorologisch gesehen am 21.3.2016. Das erste Grün prägt die Landschaft. Blumen wie Krokusse, Märzenbecher und Winterlinge leuchten bunt. Weiden und die Kornelkirsche blühen auch schon. Zur Zeit ist es noch kühl und regnerisch, aber nach Ostern wird es richtig warm.
Unsere Völker haben es durchmischt durch den Winter geschafft. In Volk Nr.1 war eine Maus. Die hat die Bienen in der Winterruhe gestört. Lutz hat es vertütelt, einen Mäuseschutz anzubringen. Daher wird er das Volk verstärken. Auf den Fotos unten sieht man die kleinen Mäusekotkullern und einen großen Haufen Wachsreste, der beim anknabbern der Waben entstanden ist. Volk Nr.2 wurde durch die Varroamilbe geschwächt. Es wird aber überleben. Unser Volk Nr.3 ist der Knaller. Sieben Waben Dadant vollbesetzt mit Bienen werden uns richtig viel Frühblüte bringen.
Außerdem wurde ich gestochen. Es war meine Schuld, ich habe die Biene abgequetscht. Nebenbei haben wir unser Beet gemacht und sogar einen Nutria gesehen. (von Friedemann)

 

Winteraktivitäten   Februar 2016

Wir hatten bis Weihnachten wieder ein straffes Programm, weil wir gut vorbereitet auf den Verkauf von Honig und Bienenwachskerzen beim Weihnachtsmusical sein wollten. Es hieß also fleißig unseren Honig abzufüllen, eigene Etiketten zu gestalten, diese aufzukleben, Kerzen zu ziehen und den Stand vorzubereiten. Die Arbeit lohnte sich, die Hälfte unserer Ernte von insgesamt 40 kg haben wir zum Musical verkauft. Wieder waren die Bienenwachskerzen so beliebt, dass sie schon bald vergriffen waren. Die Einnahmen sind die Grundlage für die Weiterarbeit, denn die Bewirtschaftung von Bienenvölkern hat laufende Kosten, wie etwa Zucker für die Einfütterung, Wachs zur Vorbereitung der Rähmchen, Behandlungsmittel gegen die Varroamilbe, Nachkauf von Königinnen oder ganzen Völkern und weiteres Material.
Weiterhin haben wir in der AG das Wissen über die Imkerarbeiten im Jahresverlauf zusammengetragen und unsere Kenntnisse wiederholt. Zur Vertiefung und kreativen Umsetzung arbeiteten wir an Ideen für Brettspiele, in denen Bienenwissen vermittelt wird. Für den Volksgarten bereiten wir eine große Kiste vor, in der wir über den Sommer einiges Material lagern wollen, damit es immer vor Ort ist. Dazu gestalten wir eine alte Militärkiste um und machen sie wetterfest. Bei einem Blick auf das kommende Jahr haben wir eine Inventur unseres Materials vorgenommen und überlegt, was alles bestellt werden muss, damit es keinen Engpass bei der Honigernte gibt. Wir sind wieder ganz gespannt wie die Bienen in das Frühjahr starten werden. Bald ist es so weit. (von M. Basler)

 

Dieser Artikel entstammt der Schülerzeitung „Kalle“ Ausgabe Nr. 6/Dezember 2015

Die Bienenpartenschaft
Luisa-Felicitas Gräf

Bienen sind nicht nur fleißig, sondern auch intelligent. Innerhalb eines Radius‘ von 2,5 Kilometern wissen sie, welche Pflanze wann und wo blüht. Seit 2013 gibt es eine AG Bienenzucht an der Kaleidoskopschule. Unter der Leitung von Lutz Eggert können Schüler alles rund um Bienen und Imkerei kennenlernen und sogar eigenen Honig produzieren. Um die AG zu unterstützen, wurden drei Patenschaften vergeben. Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund und Christian Philler waren an unserer Schule zu Gast und haben sich die Arbeit der jungen Hobbyimker angeschaut. Zusammen mit Dr. Margarete Franz übernehmen die beiden Politiker eine Bienenpatenschaft. Auch wir von der Schülerzeitung waren dabei und haben die Ministerin für Umwelt interviewen können.
KALLE: Wie sind Sie darauf gekommen Bienenpatin zu werden?
Siegesmund: Ich wollte generell die Arbeit mit Bienen unterstützen und bin auf die AG der Kaleidoskopschule aufmerksam geworden.
KALLE: Warum wollen Sie gerade die Bienenzucht unterstützen und Patin werden?
Siegesmund: Weil wir Bienen brauchen. Ohne Bienen hätten wir kein Obst mehr.

Lesen Sie mehr dazu in der Tageszeitung OTZ vom 19.9.2015. Vom Autor des Artikels – Peter Cott – wurden uns die folgenden Bilder zur Verfügung gestellt.

 

Das Bienenjahr 2014/2015   September 2015

Das Jahr 2015 startete nach einem milden Winter mit herben Verlusten an unseren Völkern. Die Bienen brüteten im Januar und verbrauchten viel von ihrer gespeicherten Energie, zwei der drei Völker im Volksgarten haben die Spanne bis in den April nicht geschafft. Bevor wir mit der Durchlenzung (durch den Lenz – durch den Frühling bringen) begannen, bereiteten Karl und Erik den Smoker vor und brachten ihn fachmännisch zum Rauchen. Bei unserer ersten Durchsicht kam folgender Bericht zustande:
Ein Volk war schon tot, da haben wir das Flugloch zugemacht. Lutz hat uns Kotflecken auf den Waben gezeigt. Dann haben wir das Flugloch zugemacht. So wird die Beute nicht ausgeräubert. Dann haben wir das 2. Volk aufgemacht. Es hatte sehr wenig Futter und wenig Bienen. Dann haben wir das Volk eingeengt und wieder zugemacht und festgestellt, das es bedroht ist. Das dritte Volk hatte viele Bienen und genug Futter. Beim Windelcheck haben wir einen Kotfleck auf der Windel gesehen. Das Volk hatte drei Waben voll mit Brut. Die Hasel war bereits durch und die Kornelkirschen hatten schon Knospen. Auch die Weide begann zu blühen. Wir freuten uns auf den Frühling. Das war am 13. Januar. Später ging auch das 2. Bienenvolk trotz Einengens verlustig. Das verbleibende hat uns dann eine schöne Frühjahrsblütenernte beschert. Wir konnten Obstblütenhonig ernten – knapp 20kg!
Von dem verstorbenen Völkern haben wir noch brauchbares Wabenmaterial mit Futteresten sicher verschlossen in einer leeren Beute aufbewahrt. Doch ein unbekannter Besucher war zu neugierig, hat die Beute geöffnet und nicht wieder sachgemäß verschlossen. So ging uns ein ganzer Honigraum flöten, da er mit Zuckerhonig versetzt war. Das haben wir ausgeschleudert und später verfüttert.
Die Arbeit an unserem Beet ging gut voran. Die Eibischwurzel und die Durchwachsene Sylphie sind gut angewachsen. Erdbeeren, Knoblauch und Kürbis füllten die freien Stellen. Wie alles andere sproß auch das Unkraut ordentlich in die Höhe. Ein Garteneinsatz mit Elternhilfe stellte wieder eine Grundordnung her.
Unser Wildbienenhotel war auch gut besucht. Aber auch hier müssen wir wohl gemeinschaftlich nochmal anpacken, um es für das nächste Jahr zu rüsten.
Der Sommer war dann sehr heiß. Das überlebende Volk hat sich als stechlustig herausgestellt und gleich mal einen Besucher begrüßt. Die Bienen kennen schon die Kinder und stürzen sich erstmal auf Fremde.
Durch die Hitze und die Trockenheit verbrannten die Blüten der Bäume im Sommer. Dafür waren es paradisische Zustände für Blattläuse – so gab es einen guten Laushonig, der ganz dunkel ist. Das Volk haben wir geteilt und eine neue Zelle zugegeben. Die Standbegattung hat gut geklappt. Ein Volk hat die Bienenzucht AG noch zugekauft, diesmal mit einer Inselkönigin.
Ganz besonders haben wir uns über die drei Patenschaften gefreut. Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt und Naturschutz, ihre Parteikollegen Kristian Philler und Margret Franz von den Grünen haben für jedes Volk eine Patenschaft übernommen und insgesamt 300 Euro in unsere Kasse gebracht. Die Presseberichte sprechen da für sich.
(von Lutz Eggert mit einem Beitrag von Jelena, Eomer und Lotta)

 

Mein Besuch beim Honigschleuderfest auf Schloß Tonndorf   Juni 2015

Ich bin Laurence und habe mit meiner Familie auf dem Honigschleuderfest Michael Grolm getroffen. Er hat mit uns eine Führung zu den Bienen gemacht. Da hat er über ganz alte Bienenwohnungen erzählt, solche mit Stroh und Lehm und die mit der Frau – eine Klotzbeute. Mit meiner Mama und meinem Papa waren wir auf dem Bergfried und haben geguckt, wo die Frau aus der Legende heruntergestürzt ist.
Ich kannte Michael Grolm aus der Sendung „Die Honigmacher von Schloß Tonndorf“ im Fernsehen. Ich hatte ein Bauchkribbeln, als ich ihn in echt sah. Ich hatte auch einen Drohn auf meiner Hand. Und ich habe auch richtig Honig geschleudert und alle Sorten durchprobiert. In der Mitte der Stände stand ein Baum. Da sind dann alle Kinder drauf rumgeklettert. Ich auch.
Es waren richtig viele Menschen da und auch ein Kamerateam vom MDR. Die Sendung habe ich am Abend gesehen, aber ich war leider nicht im Fernsehen.
Später haben wir auch einen Brunnen gesehen, der 90 Meter tief geht. Im Schloß war eine Frau auf Stelzen, die hat mir eine Murmel gegeben. Da stand auch ein Klavier, da habe ich drauf gespielt. Am Nachmittag sind wir dann mit meiner Oma und ihrem Auto auf einen Bauernhof nach München gefahren. München ist nicht weit weg vom Schloß Tonndorf. (von Lawrence)

 

Honigverkostung   18. November 2014

Da die Bienen gerade in der Winterruhe sind, bleiben wir drinnen und bereiten etwas für den Weihnachtsmarkt vor. Letztes Mal am 11.11. haben wir Honig von der Schlossimkerei Tonndorf und Jenaer Honig verkostet. Es gab: Lindenhonig aus Leipzig, Akazie aus den Saaleauen, Tanne aus dem Schwarzwald, Streuobst vom Schloss und Edelkastanie aus der Pfalz und Heidehonig aus Halle. Es gab auch Honig der kein Honig war. Das war Zimtzauber, Sandornella und Holunderwunder. Mir hat der Zimtzauber am besten geschmeckt, Erik mag Akazie, Friedemann und Eomer mögen Heide. Lotta mochte die Frühblüte aus Jena von Herrn Eggert. Denn Jena schmeckt wirklich gut.
Zur Zeit machen wir Kerzen ziehen. Wir bereiten auch Urkunden für unsere Paten vor, von jedem bekommen wir 100 Euro. Außerdem basteln wir Etiketten und kleben sie auf die Gläser.
Das reicht jetzt aber, ich gehe eine Kerze ziehen. (von Jelena)

 

Den Wespen auf der Spur   4. November 2014

 

Aus Eins wird Drei   Oktober 2014

 

Jahresabschluss der AG   15. September 2014

 

Honigabfüllen und Verkauf auf dem Frühlingsfest   15. Juni 2014

 

Die Honigmacher der Kaleidoskopschule    15. Juni 2014

 

Schwarmfieber und Tauschgeschäfte    13. Mai 2014

Nachdem Marcus schon in den Ferien eine Schwarmkontrolle machte, musste ich nach weiteren 10 Tagen feststellen, dass unser Volk immer noch im Schwarmfieber war. Die Königin war schon abgemagert und flugbereit, die Brut ist von 6 Waben im März auf nunmehr 3 zurückgegangen. Ich vermutete, dass die Königin kein Sperma mehr besitzt – bzw. nicht ausreichend – und daher das Volk so extrem im Schwarm ist und Druck macht, sich zu vermehren. Das Austauschen der Königin ist hier die einzig sinnvolle Alternative. So kam ich am ersten Dienstag nach den Ferien mit einer neuen Königin (2013er, Abstammung der B34). Friedemann, Nepomuk und Florian suchten die „Alte“, zogen, mit etwas Angst noch, die Waben, und ließen anschließend die neue Königin aus dem Mini in unser Volk laufen. Keine Käfige oder andere Maßnahmen zum Schutz, denn: eine gute Königin wird immer angenommen. Eine zweite Gruppe pflanzte unsere vorgezogenen Maispflanzen ein und eine dritte begann mit der Einrichtung des Insektenhotels. Wir müssen uns beeilen, wenn in diesem Jahr noch Wildbienen einziehen sollen.

Zwei Tage später nahmen Florian, Friedemann und Lutz an der Pflanzentauschbörse des Imkervereins Jena teil. Unsere botanische Fachberaterin Christiane hat mit viel Liebe und Kleinarbeit einige Pflanzen zum Tauschen vorgezogen. Letztendlich waren alle Besucher von unserem Angebot so begeistert, dass wir mit 10 Euro in der Kasse und mit mehr Pflanzen, als wir mitgebracht hatten, nach Hause fuhren. In Summe also eine ganze Menge Pflanzen für unser Beet im Volksgarten. Darunter eine ganze Reihe Leckerbissen für unsere Bienen, wie Sonnenbraut, Sonnenhut, Herbstaster, Silphie und Königskerze. (von L. Eggert)

 

Ackern und Feiern    29. April 2014

Vor den Osterferien haben wir unser Beet im Volksgarten vorbereitet, damit wir nach den Ferien erste Pflanzen und Samen ausbringen können. Wir hatten ganz schön zu tun, es vom Bewuchs zu befreien. Mit einer Plane haben wir es schließlich abgedeckt, damit in den zwei Wochen Ferien nicht wieder neue Pflanzen nachwachsen. In den Ferien wurde das Insektenhotel in der Erde befestigt. Das war Erwachsenenarbeit, die Martin und Marcus erledigt haben. Jetzt kann es an die Inneneinrichtung des Hotels gehen.

Pünktlich zum Frühlingsfest des Volksgartens waren also die groben Arbeiten am Beet und am Insektenhotel erledigt. Auf dem Fest gab es ein reges Interesse an unseren Bienen. Die AG Bienenzucht war mit Karl und Marcus vertreten. Nachdem die Fragen besprochen waren, gab es eine Kostprobe aus dem Honigraum. Karl zeigt, wie einfach es geht. Finger vorsichtig in die Wabe stecken und dann abschlecken. Es war eine schöne Atmosphäre auf dem Fest, auch unsere Bienen haben sich sehr wohl gefühlt.  (M. Basler)

 

Hummelkisten fertig und einmal übergeben    13. April 2014

Die beiden Hummelkisten sind nun fertig und wurden zuletzt mit Sägemehl, Moos und Heu ausgepolstert. Eine der Kisten wurde sogleich an Herr Kasch übergeben, der sie in seinem Obstgarten aufstellen möchte und wo die fleißigen Hummeln jede Menge Blüten zum Bestäuben finden können. Die AG wünscht viel Erfolg beim Ansiedeln der Hummeln. Die zweite Kiste wird imVolksgarten stehen, dort wurde beim letzten Treffen der AG bereits nach einem günstigen Standort für das Insektenhotel Ausschau gehalten. Wir freuen uns, dass wir es dort aufstellen dürfen. Vom zuletzt angesäten Mais sind die ersten kleinen Halme zu sehen. Nun gilt es das Beet vorzubereiten und zu überlegen, welche anderen Blühpflanzen wir neben dem Mais noch aussähen wollen. Die zwei Teams, die sich mit Spielen zum Thema Bienen beschäftigten, stellten ihre Ideen vor. Mal sehen wann, die ersten Spielversuche gestartet werden können und wie gut die Regeln schon durchdacht sind.  (M.Basler)

 

Mais – Nahrung für die Bienen und uns    02. April 2014

Der Standort unserer Bienen ist der Volksgarten Jena (siehe: www.volksgarten-jena.de). Unsere Kooperation mit den Betreibern dieses Gemeinschaftsgartens wird nun noch intensiver, denn wir haben die Zusage erhalten ein Tortenstück des großen Rundbeetes zu beackern. Natürlich werden wir dazu Pflanzen wählen, die eine gute Bienenweide sind. Dabei wird Mais eine Rolle spielen. Drei Sorten von nicht genmanipuliertem Mais haben wir dazu in kleine Papiertöpfchen gesät. Darin sollen sie vorgezogen werden, damit wir sie im Mai mit einem kleinen Wachstumsvorsprung in unser Beet pflanzen können. Bis dahin heißt es regelmäßig gießen und die Pflanzen zum Keimen zu bringen. Imker sein bedeutet eben auch, mit den Pflanzen zu leben, sie zu kennen und zu wissen, ob sie den Bienen Nektar geben. Das können wir auf unserem Beet reichlich ausprobieren. Wenn der Mais einmal Früchte tragen wird, werden wir ihn grillen und mit Honig überstreichen. Lutz hat uns regelrecht den Mund wässrig geredet. Das wird lecker. Wir hoffen, dass wir im Volksgarten auch unser Insektenhotel aufstellen dürfen. Das würde ja gut passen. Vielleicht können wir uns am 26.05.14 zum Frühlingsfest im Volksgarten mit unserem Bienenvolk und dem Insektenhotel vorstellen. Ebenfalls eingeladen wurden wir vom Imkerverein Jena, der am 08.05.14 eine Pflanzentauschbörse durchführt. Am Besten wir verteilen uns auf die Termine wie die Bienen auf die Blüten. Neben dem Vorbereiten des Mais haben wir beim letzten Treffen unseren Film für den Wettbewerb „ECHT KUH-L!“ angesehen. Alle AG-Schüler fanden, dass es ein echt cooler Film geworden ist, denn wir unbedingt einsenden müssen. Heute ist das Päckchen mit Film auf CD, Anmeldung, Steckbrief und zwei Gläsern Honig in die Post gegangen. (M.Basler)

 

Anpacken und Träumen    26. März 2014

Über den Imkerverein Jena erreichte uns die Nachricht, dass ein Insektenhotel abzugeben ist. Es hieß es sei nicht neu, aber noch gut intakt und müsste lediglich aufgefrischt werden. Ein Insektenhotel passt natürlich wunderbar zu unserer AG. Zumal auf dem Schulhof ja bereits eins stand und jeder Kaleidoskopschüler sehen konnte, dass es reichlich bewohnt war von allerlei Wildbienen und anderen Insekten. Wir wollen für das geschenkte Insektenhotel einen Standort im Naturerlebnisgarten finden und es mit frischen Insektenbehausungen ausstatten. Beim Unterstellen und Verstauen des Hotels hat die AG schon gut angepackt.

Seit einigen Wochen überlegen wir über einen Beitrag für den Wettbewerb „ECHT KUH-L“ mit dem diesjährigen Motto „Fleißige Bienen & flinke Brummer – Natur braucht Vielfalt“. Mit selbstgebauten Hummelkisten, der Renovierung eines Insektenhotels und unserem Bienenvolk passt der Wettbewerb genau zu den Inhalten unserer AG. Wir haben uns entschieden unsere Ideen und Aktionen in einem kleinen Film festzuhalten. Deshalb gab es nun neben dem Aufsetzen des Honigraums und der Suche nach der Königin und so manch anderer Aktion immer wieder das Signal „Kamera läuft“. Einige Träumen schon von einem Preis. Träumen ist schön, was Gutes für die Bienen tun, ist wichtiger. Die Bienen sind fleißig, egal ob es einen Preis dafür gibt oder nicht. (M.Basler)

 

Frühlingserwachen    16. März 2014

Nach einem sehr milden Winter sind die Bienen erwacht. Das Volk der AG hat eine erste vorsichtige Begutachtung durch einige Jungimker unter Anleitung von Lutz Eggert erhalten. Danach stand fest, dass das Bienenvolk der AG sehr gut über den Winter gekommen ist. Wenig Kälte führte dazu, dass nicht so viele Bienen über den Winter starben und zeitige warme Tage bewirkten, dass das Volk schon sehr früh in Brut ging und bereits die ersten neuen Bienen geschlüpft sind. Zuletzt konnte sogar beobachtet werden, wie sich eine junge Biene aus ihrer Zelle herausarbeitete. Eine mühevolle Arbeit für die Biene. Während die einen bereits erste Blicke ins Bienenvolk warfen, gingen andere auf die Suche nach den Blüten, von denen sich die Bienen nun ernähren. In der nahe liegenden Gärtnerei wurde die Gruppe fündig. Wir konnten eine Hummel am Stiefmütterchen sehen und auf dem Heidekraut mehrere Bienen. Kurzerhand wurden einige Krokusse gekauft, um sie beim Bienenstock einzupflanzen. Reichlich Pollen und Nektar finden unsere Bienen nun entlang der Saaleufer, die von zahlreichen Weiden gesäumt sind. Wir freuen uns über unser starkes Volk, denn wir wollen es in diesem Jahr vermehren, d.h. nach der Frühjahrstracht teilen und neue Königinnen hinzusetzen. (M.Basler)

 

Winteraktivitäten der AG Bienenzucht    25. Februar 2014

Im Winter ziehen sich die Bienen in ihre Behausung zurück. Während das Bienenvolk der AG ruht und nicht von neugierigen Blicken gestört werden darf, gab es für die Jungimker eine Vielzahl von Beschäftigungen. In Vorbereitung auf den Weihnachtsmarkt wurden fleißig Kerzen gezogen und Summ-Bienen gebastelt. Im Januar fand unter unseren Augen eine Behandlung mit Oxalsäure am Bienenvolk statt, um die Varroa-Milbe zu bekämpfen. Kapitel für Kapitel lasen wir „Das Bienenbuch“ von Jakob Streit und lernten auch auf spielerische Weise noch einiges über das Bienenleben dazu. Eine Löwenzahn-Sendung informierte uns über die Bedeutung der Hummel und ihre Lebensweise. Peter Lustigs Idee eine Hummelkiste zu bauen probierten wir in den darauffolgenden Wochen selbst aus. Sogar die Hobelspäne für die Auspolsterung versuchten wir selbst herzustellen. (M.Basler)

 

Thüringer Landeszeitung    4. Januar 2014

(Parallel in OTZ, 4. Januar 2014)

Bienen Januar 2014

 

Exkursion zum Bienenstand    20. Oktober 2013

Am 1. und 8.10. erkundeten die Teilnehmer der AG den Bienenstand eines Berufsimkers. Bevor es zu den Bienen ging, erkundeten wir mit Lutz Eggert ausgiebig das umliegende Gelände mit seinen Besonderheiten. Dort gab es mehrere Teiche mit allerlei Getier, wie Molche, einen Frosch, Libellenlarven, Wasserläufer und Wasserskorpione. Eine willkommene Einladung waren die Teiche auch zum Steine fitscheln. Auf unserem Weg kamen wir an Pflanzen vorbei, bei denen die Bienen noch Nektar finden konnten, wie dem Steinklee oder dem Natternkopf. Aufmerksam wurden wir auch auf die orientalische Zackenschote, eine nicht einheimische Pflanze, die sich stark ausbreitet und heimische Pflanzen verdrängt. In sicherer Entfernung zum Bienenstand wurden noch einmal die Regeln besprochen, falls doch jemand einen Stich abbekommt. Dann gab es einen Anblick von ein- und ausfliegenden Bienen und eine Begutachtung dessen, was im Bienenvolk alles nach unten fällt. Dabei haben wir Milben gesehen, die der Imker bekämpfen muss, um das Bienenvolk gesund zu halten. Mit der Hand durften wir spüren, wie warm sich der Deckel anfühlt, wenn das Volk noch brütet und deshalb die Temperatur im Bienenstock hoch hält. Zum Abschluss suchten wir wie die Bienen auf der Wiese. Allerdings nicht nach Nektar, sondern nach Golfbällen. Nicht süß, aber schön rund. (M.Basler)